Das Aufnahmeprogramm für Flüchtlinge aus Afghanistan wird auch weiterhin fortgesetzt, was bei der Union auf harsche Kritik stößt. Am kommenden Mittwoch wird ein Flugzeug mit 162 Menschen aus Islamabad in Leipzig erwartet, berichtet die „Bild am Sonntag“. Darunter befinden sich auch ehemalige Ortskräfte und deren Familienangehörige.
Flugankunft in Leipzig
Am Mittwoch soll ein Flugzeug mit 162 Personen an Bord aus Islamabad (Pakistan) am Leipziger Flughafen landen, wie die „Bild am Sonntag“ berichtet. Unter den Passagieren befinden sich fünf Ortskräfte sowie 19 Familienangehörige. Die Fortführung des Aufnahmeprogramms zielt darauf ab, gefährdeten Personen aus Afghanistan weiterhin eine sichere Zuflucht zu bieten.
Kritik aus der Union
CSU-Generalsekretär Martin Huber äußerte gegenüber der „Bild am Sonntag“ deutliche Kritik an dem Vorgehen. „Dass Frau Baerbock als abgewählte Außenministerin bis zum Schluss rücksichtslos ihre eigene Ideologie durchzieht, ist unanständig“, so Huber. Die Union zeigt sich verärgert über die Fortsetzung der Flüge, da im Koalitionsvertrag mit der SPD das Gegenteil vereinbart worden war.
Koalitionsvertrag und Meinungsverschiedenheiten
Im Koalitionsvertrag hatten sich Union und SPD darauf geeinigt, die Aufnahmeprogramme für Flüchtlinge aus Afghanistan zu stoppen. Die Wiederaufnahme der Flüge steht somit in klarem Widerspruch zu dieser Vereinbarung, was die Kritik seitens der Union zusätzlich verstärkt. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Diskrepanz innerhalb der politischen Landschaft weiterentwickeln wird.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .