Eine deutliche Mehrheit der Deutschen traut der Koalition aus CDU/CSU und SPD keine grundlegende Reform des Rentensystems zu. In einer Forsa-Erhebung für die Sender RTL und ntv äußerten 83 Prozent der Befragten entsprechende Zweifel. Nur eine Minderheit rechnet damit, dass in der laufenden Legislaturperiode ein umfassendes Reformpaket verabschiedet wird.
Vertrauen in Reformfähigkeit der Koalition gering
In der Umfrage von Forsa für RTL und ntv gaben 83 Prozent der Befragten an, dass sie der Koalition keine grundlegende Reform des Rentensystems zutrauen. Nur 16 Prozent der Bundesbürger glauben demnach, dass es der Koalition aus CDU/CSU und SPD gelingen wird, in der aktuellen Legislaturperiode eine solche Reform zu verabschieden (Quelle: Forsa für RTL und ntv).
Auch unter den Anhängern der Regierungsparteien ist die Skepsis groß. Von den Anhängern der CDU/CSU glauben 71 Prozent nicht, dass der Koalition eine grundlegende Reform des Rentensystems gelingt. Unter den SPD-Anhängern sind es 73 Prozent. Damit traut auch fast drei Viertel der jeweiligen Parteianhänger der eigenen Regierung keine umfassende Reform zu (Quelle: Forsa für RTL und ntv).
Rente wichtigstes innenpolitisches Thema
Die Diskussion über die Zukunft des Rentensystems und das sogenannte „Rentenpaket“ ist laut Umfrage mit 34 Prozent aktuell das wichtigste innenpolitische Thema für die Bundesbürger. Damit rangiert die Rentenfrage aus Sicht der Befragten noch vor anderen innenpolitischen Themen (Quelle: Forsa für RTL und ntv).
Für die Erhebung befragte Forsa am 5. und 8. Dezember 2.503 Personen (Quelle: Forsa für RTL und ntv).
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .