Die Deutsche Post plant, im Jahr 2023 im Brief- und Paketdienst 8.000 Stellen abzubauen, um Kosten in Höhe von über einer Milliarde Euro einzusparen. Der Stellenabbau soll laut Unternehmensangaben „sozialverträglich“ erfolgen und zielt darauf ab, die Konzernstruktur schlanker und effizienter zu gestalten.
Stellenabbau nach Tarifabschluss
Die Ankündigung des Stellenabbaus erfolgt unmittelbar nach einem Tarifabschluss mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Verdi hatte erfolgreich Verhandlungen für rund 170.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Post geführt. Der neue Tarifvertrag, der für zwei Jahre gilt, sieht eine Gehaltserhöhung von zunächst zwei Prozent vor, gefolgt von einer weiteren Erhöhung um drei Prozent im zweiten Jahr. Zusätzlich erhalten alle Beschäftigten einen zusätzlichen Urlaubstag, während langjährig Beschäftigte einen weiteren Urlaubstag erhalten.
Weitere Maßnahmen zur Kostensenkung
Zu den weiteren Maßnahmen zur Kostensenkung gehört eine Erhöhung des Briefportos um mehr als zehn Prozent, die die Deutsche Post zum Jahreswechsel eingeführt hat. Außerdem plant die Deutsche Post, auf ihrer Hauptversammlung im Mai den Aktionären eine Dividende von 1,85 Euro je Aktie vorzuschlagen, was im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben ist.
Zukunftsaussichten der Deutschen Post
Die Deutsche Post steht damit vor der Herausforderung, den Spagat zwischen Kosteneinsparungen und der Zufriedenheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu meistern. Der Druck, effizienter zu arbeiten, könnte auch in Zukunft weitere Anpassungen in der Unternehmensstruktur mit sich bringen. Der Stellenabbau wird von Unternehmensseite als notwendiger Schritt beschrieben, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .