Der deutsche Leitindex Dax ist am Montag mit erheblichen Verlusten in den Handel gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 19.285 Punkten berechnet, was einem Minus von 6,6 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Freitag entspricht. Zwischenzeitlich sank der Dax sogar um über zehn Prozent. Auch an den asiatischen Märkten kam es zu massiven Abverkäufen.
Massiver Einbruch an den Börsen
Bereits vor Handelsbeginn in Europa hatten die Börsen in Asien deutliche Verluste verzeichnet. Der japanische Nikkei-Index stürzte um 7,8 Prozent auf 31.137 Punkte ab. Auch in Shanghai und Hongkong fiel der Handelstag negativ aus: Der Shanghai Composite Index verlor 7,3 Prozent, während der Hang Seng in Hongkong um 12,8 Prozent nachgab. Die europäischen Märkte folgten diesem Trend, wobei besonders die Anteilsscheine von Rheinmetall, Siemens Energy und MTU starke Abschläge hinnehmen mussten. Gewinner gab es an diesem Morgen keine.
Börsenexperten sehen schwierige Lage
Andreas Lipkow, Markt-Analyst, äußerte sich zur aktuellen Situation und wies dabei auch auf die Entwicklungen in Asien hin. Er erklärte: „Der Verkaufsdruck hat zum Wochenstart noch einmal massiv zugenommen. Die Aktienmärkte in Asien haben sehr empfindlich auf die protektionistische US-Außenhandelspolitik reagiert.“ Laut Lipkow haben sich Investoren branchenübergreifend von Aktien getrennt und sind in den „Risk-Off“ Modus gegangen.
Ausblick bleibt ungewiss
Der Analyst betonte weiter: „Die konjunkturellen Spätfolgen der neuen US-Strafzollpolitik lassen sich derzeit kaum abschätzen. Den Notenbanken sind zudem durch die potenziellen Inflationserscheinungen die Hände gebunden.“ Die Lage sei laut Lipkow als „sehr unschön“ zu bezeichnen, da sämtliche Netze und Rettungsseile der Vergangenheit nicht mehr vorhanden seien. Er ergänzte: „Die Nerven liegen aktuell blank und werden sich zum Wochenstart in einem erneuten Ausverkauf an den europäischen Aktienmärkten darstellen.“
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