Der Dax hat am Dienstag zugelegt und schloss den Xetra-Handel mit 23.846 Punkten, was einem Anstieg von 0,4 Prozent gegenüber dem Vortag entspricht. Trotz eines zunächst freundlichen Starts und zwischenzeitlicher Schwankungen blieb die Unsicherheit an den Märkten aufgrund geopolitischer und konjunktureller Faktoren bestehen. Marktanalyst Andreas Lipkow erklärte, dass vor allem positive Daten aus China für etwas Auftrieb sorgten, während die Investoren auf weitere Signale aus den USA warteten.
Stimmung am Aktienmarkt bleibt volatil
Nach einem freundlichen Handelsbeginn geriet der Dax am Dienstagvormittag zunächst unter Druck, konnte jedoch zur Mittagszeit wieder vorübergehend zulegen. Zum Handelsschluss notierte der deutsche Leitindex schließlich bei 23.846 Punkten, ein Plus von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.
Andreas Lipkow, Marktanalyst, erläuterte gegenüber der dts Nachrichtenagentur: „Die Marktteilnehmer versuchen derzeit weiterhin die geopolitische als auch die globale konjunkturelle Situation zu greifen.“ Er fügte hinzu: „Ganz einfach ist dies in dem aktuellen Marktumfeld nicht. Heute konnten zumindest der besser als befürchtete Einkaufsmanagerindex aus China für etwas positive Stimmung sorgen. Derweil warten die Marktteilnehmer auf weitere Statements der US-Administration zu den Handelstarifen und auf weitere Quartalsergebnisse seitens einiger US-Unternehmen.“
Bis kurz vor Handelsschluss standen Infineon-Aktien an der Spitze der Kursliste in Frankfurt, während die Aktien der Commerzbank das Schlusslicht bildeten.
Entwicklung bei Energiepreisen
Parallel zum Aktienmarkt entwickelte sich am Energiemarkt der Gaspreis nach oben. Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im September kostete 34 Euro. Bleibt das Preisniveau dauerhaft auf diesem Stand, würde dies einem Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern entsprechen.
Im Gegensatz dazu verzeichnete der Ölpreis einen Rückgang. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 68,07 US-Dollar. Das bedeutet 69 Cent oder 1,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Euro legt leicht zu
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagnachmittag etwas stärker als am Vortag. Ein Euro wurde mit 1,1578 US-Dollar gehandelt, während ein US-Dollar für 0,8637 Euro erhältlich war.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .