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Dax steigt deutlich – Flugzeugaktien treiben Börse an

Der Dax hat am Freitag seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und notierte gegen Mittag deutlich im Plus. Besonders gefragt waren erneut Papiere aus dem Flugzeugsektor, wohingegen defensive Branchen und Chemiewerte unter Druck standen. Die Entwicklung an den internationalen Finanzmärkten wurde vor allem durch die anhaltende Entspannung im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit sowie durch stabile makroökonomische Daten beeinflusst.

Flugzeugsektor treibt Dax ins Plus

Der deutsche Leitindex Dax lag am Freitagmittag mit rund 22.885 Punkten und damit 1,7 Prozent über dem Schlusskurs des letzten Handelstags. Anleger zeigten sich vor allem gegenüber den Aktien von Airbus, MTU, Siemens Energy und SAP optimistisch. Andreas Lipkow, Marktanalyst, sagte laut Agenturmeldung: „Die Marktteilnehmer fokussieren sich weiter voll auf die Aktien von Airbus, MTU, Siemens Energy und SAP.“

Er begründete das Anlegerinteresse am Flugzeugsektor mit anhaltend starker Nachfrage und geringeren Auswirkungen durch Strafzölle: „Der Flugzeugsektor gilt derzeit als Ausnahmebranche, da die Nachfrage nach Flugzeugen weiter hoch bleibt und weniger von den Auswirkungen der Strafzölle tangiert werden wird.“

Defensive Branchen unter Druck

Weniger gefragt waren laut Andreas Lipkow defensive Titel wie Eon, RWE und Münchener Rück. „Weniger gefragt sind die defensiven Branchen und so befinden sich die Aktien von Eon, RWE und Münchener Rück auf der Verliererseite. Zusätzlich werden die Aktien von BASF nach den unter den Erwartungen liegenden Quartalszahlen verkauft“, sagte Lipkow.

Makrodaten und Handelskonflikt im Fokus

Die makroökonomischen Daten aus der EWU gaben den Märkten aktuell keinen Gegenwind. Andreas Lipkow erklärte hierzu: „Diese fallen größtenteils im Rahmen der Erwartungen aus. Die Deeskalationstendenz im Handelskonflikt zwischen den USA und China ist das momentumbringende Thema in den internationalen Finanzmärkten und treibt die Aktienmärkte an.“ Zugleich warnte er vor übertriebener Euphorie: „Es sollte jedoch weiterhin eine Portion Skepsis über den weiteren Verlauf der operativen Gewinne vieler Unternehmen und Branchen vorhanden bleiben. Die bisherigen und zukünftigen Strafzölle werden Auswirkungen auf die Ergebnisentwicklungen haben. Für weitere Klarheit können bereits die heute noch anstehenden US-Makrodaten sorgen“, so Lipkow.

Am Devisenmarkt zeigte sich der Euro am Freitagnachmittag gegenüber dem US-Dollar stärker. Ein Euro notierte bei 1,1348 US-Dollar, ein Dollar kostete entsprechend 0,8812 Euro.

durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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