Der Dax hat am Dienstagmorgen positiv eröffnet, wobei der Leitindex gegen 9:30 Uhr mit rund 22.790 Punkten berechnet wurde, nur wenige Punkte über dem Schlussniveau vom Vortag. Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich auf die Gespräche zwischen den USA und Russland in Riad.
Hoffnung auf Friedensverhandlungen
Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, beschreibt die Auswirkungen der Friedensverhandlungen für die Ukraine auf die Märkte: „Die Hoffnung machenden Friedensverhandlungen für die Ukraine haben einen regelrechten Freudensprung im Dax ausgelöst“, sagte er gegenüber der Presse. Laut Stanzl entdecken globale Investoren europäische Aktien neu, beflügelt von der Hoffnung auf ein Ende des konjunkturellen Abschwungs in China und der Erwartung eines Endes des Krieges in der Ukraine.
Europas Börsen im Aufholprozess
Stanzl betont, dass der Dax einen langfristig bullischen Trend beibehält, trotz eines Umfelds globaler Handelsstreitigkeiten. „Zugleich bleiben Warnungen vor kurzfristigen Kursrücksetzern präsent“, erläutert er und weist darauf hin, dass viele Anleger weiterhin versuchen, Short-Positionen aufzubauen. Stanzl führt weiter aus, dass zahlreiche Vermögensverwalter von der aktuellen Marktdynamik überrascht wurden und sich gezwungen sehen, ihre Aktienquote zu erhöhen.
Technische Ausblicke
Technisch betrachtet sieht **Jochen Stanzl** die Möglichkeit eines Kursziels von etwa 26.816 Punkten, sollte der Dax Ende Februar über 22.179 Punkten schließen. Allerdings besteht auch das Risiko, dass der Index nach der Bundestagswahl schwächer wird und unter 22.179 Punkte fällt, was im Frühjahr zu einem moderateren Kursverlauf führen könnte. „Es bleibt daher abzuwarten, wie sich der Monatsabschluss gestaltet und ob sich die aktuelle Rally oberhalb der Marke von 22.179 Punkten als Bullenfalle entpuppt“, so Stanzl.
Am Devisenmarkt zeigte sich der Euro am Dienstagmorgen etwas schwächer, wobei ein Euro 1,0463 US-Dollar kostete.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .