Der Dax ist am Montagmorgen mit einem leichten Plus in die Handelswoche gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Index mit rund 23.045 Punkten berechnet, was einem Anstieg von 0,2 Prozent gegenüber dem Schlussstand vom Freitag entspricht.
Marktentwicklung und führende Unternehmen
Angeführt wurde der deutsche Leitindex von den Unternehmen Rheinmetall, Porsche und Bayer. Im Gegensatz dazu verzeichneten die Aktien von Heidelberg Materials, Daimler Truck und der Deutschen Bank trotz des allgemeinen Aufwärtstrends Verluste.
Volatile Handelsbedingungen
Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, erklärte, dass die derzeit volatile weltweite Handelspolitik es Anlegern, Zentralbanken und Analysten erschwere, sichere Prognosen zu erstellen. „Politisch bleibt gerade kein Stein auf dem anderen und das bewirkt, dass die Mechanismen der Preisfindung an den Märkten teilweise gestört sind“, sagte er (CMC Markets). In solch unsicheren Zeiten neigten Anleger dazu, Risiken zu minimieren.
Einflüsse auf Ölpreise und Währungskurse
Laut Jochen Stanzl, sei es nachvollziehbar, dass der Ölpreis ein Vierjahrestief erreicht hat. Er erläuterte: „Der Ölpreis wird von einem ganzen Füllhorn an negativen Faktoren beeinflusst, neben der Konjunktur Pläne zur Steigerung der US-Ölförderung, eine Anhebung der Förderquoten durch die OPEC+, Gespräche über ein Ende des Kriegs in der Ukraine mit samt der Aussicht auf eine Rückkehr russischer Öllieferungen“ (CMC Markets). Zudem begann der US-Rentenmarkt, die Anzeichen einer rückläufigen Konjunktur zu berücksichtigen.
Gleichzeitig zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung am Montagmorgen schwächer. Ein Euro kostete zu dieser Zeit 1,0822 US-Dollar, was bedeutet, dass ein Dollar für 0,9240 Euro erworben werden konnte.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .