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Dax setzt Rally fort und steuert auf Allzeithoch zu

Der Dax startete am Donnerstag positiv in den Handelstag, mit der Hoffnung auf weitere Gewinne durch die erwartete Rede des Fed-Chefs Jerome Powell. Trotz eines schwächeren Euro und steigenden Ölpreisen bleiben Aktionäre optimistisch.

Gewinne an der DAX-Spitze trotz schwachem Euro und steigenden Ölpreisen

Der Dax startete am Donnerstag mit einem Stand von rund 16.190 Punkten in den Handelstag, was einen Anstieg von 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag darstellt. Anführer der Kursliste waren die Deutsche Bank, Infineon und SAP, während Sartorius, Merck und Continental das Schlusslicht bildeten.

“Der deutsche Aktienindex setzt seine Rally weiter fort”, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. “Kleinste Korrekturen werden zum Kauf genutzt. Sehr viel Geld ist noch an den Seitenlinien geparkt, das investiert werden muss.”

Marktbeobachter erwarten weiteren Anstieg

Laut Stanzl nimmt der Dax Kurs auf das Allzeithoch, trotz des scheinbar unaufhörlichen Kursanstiegs: “Auch wenn dieser vielen übertrieben vorkommt, bekommen die Leerverkäufer keinen Fuß in die Tür. Verschnaufpausen und kleine Korrekturmuster scheitern einfach an der Tatsache, dass es im Moment einfach viel mehr Käufer und kaum Verkäufer von Aktien gibt.”

Wichtige Rede des Fed-Chefs steht bevor

Ein wichtiger Indikator für die weitere Entwicklung könnte die Rede von Fed-Chef Jerome Powell am Freitag sein. “Die Hoffnung ist groß, dass er den lang ersehnten geldpolitischen Blankoscheck ausstellen und ein Ende der Leitzinsanhebungen ankündigen wird”, so Stanzl.

Euro und Ölpreis im Fokus

Am Donnerstagmorgen tendierte die europäische Gemeinschaftswährung schwächer, ein Euro kostete 1,0946 US-Dollar (-0,23 Prozent). Demgegenüber stieg der Ölpreis: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 83,75 US-Dollar, was einen Anstieg von 65 Cent oder 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag bedeutet.

mit Material von dts Nachrichtenagentur
mit Material von dts Nachrichtenagentur
Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

  

   

 

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