Der Dax startete am Freitag verhalten in den Handelstag und erreichte zwischenzeitlich das Niveau des Vortages, bevor er bis zum Mittag wieder nachgab. Um 12:30 Uhr lag der Leitindex bei rund 22.565 Punkten und damit 0,2 Prozent unter dem Schlusskurs vom Vortag.
Volatilität und Markteinschätzungen
Andreas Lipkow, Marktexperte, erklärte: „Die Investoren nutzen auf dem aktuellen Kursniveau tendenziell die Rücksetzer in einzelnen Aktien und Branchen für Positionsaufstockungen aus.“ Er fügte hinzu, dass die Kaufbereitschaft für den Gesamtmarkt vor dem Wochenende abgenommen habe.
Fokus auf globale Themen
Laut Lipkow liegen die gegenwärtigen Marktschwerpunkte auf dem Waffenstillstand in der Ukraine, US-Strafzöllen sowie den Inflationsentwicklungen in den USA und der Europäischen Währungsunion (EWU). Diese Faktoren sorgten für Volatilität und stellten latente Risiken dar. „Derzeit blenden die Investoren in Teilen diese Risiken aus und fokussieren sich sehr stark auf das Renditepotential“, bemerkte Lipkow weiter.
Währungen und Rohstoffe
Am Devisenmarkt zeigte die europäische Gemeinschaftswährung Schwäche. Der Euro notierte am Freitagmittag bei 1,0464 US-Dollar, was einem Wechselkurs von 0,9557 Euro je Dollar entsprach. Zeitgleich legte der Ölpreis leicht zu: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent wurde um 12 Uhr deutscher Zeit zu 75,16 US-Dollar gehandelt, ein Anstieg von 14 Cent oder 0,2 Prozent gegenüber dem Schlusskurs des Vortages.
An der Spitze der Kursliste im Dax standen Rheinmetall, BMW und Heidelberg Materials, während am Ende der Liste FMC, Siemens Energy und die Hannover Rück rangierten.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .