Am Dienstag startete der Dax schwächer in den Handelstag, nachdem er am Montag erstmals die Marke von 23.000 Punkten überstiegen hatte. Um 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 22.760 Punkten notiert, was einem Rückgang von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vortag entspricht. Der Rückgang wurde durch politische Ereignisse beeinflusst, die die Volatilität an den Börsen erhöhten.
Einfluss politischer Entwicklungen auf den Markt
Thomas Altmann von QC Partners betonte die Rolle politischer Faktoren: „Die Börsen sind politisch getrieben wie lange nicht. Und mit der Dominanz politischer Themen steigt die Volatilität an“, sagte Altmann laut QC Partners. An der Wall Street hätten Volatilitätsindizes bereits neue Jahreshochs erreicht, so der Experte weiter. Besonders die neuen US-Strafzölle gegen Mexiko, Kanada und China sowie die Gegenzüge der betroffenen Länder beeinflussten die Börsen negativ. „Damit ist der Handelskrieg in vollem Gange. Hier kommt eine gefährliche Spirale aus Zöllen und Gegenzöllen ins Laufen. Und die Gefahr ist groß, dass es am Ende des Handelskrieges nur Verlierer gibt.“
Leitindex und internationale Entwicklungen
Obwohl die US-Indizes stärker betroffen seien, konnte sich der Dax seit Jahresbeginn besser entwickeln als der Nasdaq 100, so Altmann. „Das verdient auch ohne weitere Rekorde schon ein deutliches Ausrufezeichen“, erklärte er. Am Dienstagmorgen führte Rheinmetall den Dax an, gefolgt von Vonovia und Eon, während Continental den letzten Platz hinter FMC und Daimler einnahm.
Einfluss auf Währungen und Rohstoffe
Auch auf den Devisenmärkten zeigten sich Auswirkungen: Der Euro war am Dienstagmorgen etwas stärker und kostete 1,0497 US-Dollar. Ein Dollar war entsprechend für 0,9527 Euro erhältlich. Gleichzeitig sank der Ölpreis, wobei ein Fass der Nordsee-Sorte Brent gegen 9 Uhr deutscher Zeit für 70,91 US-Dollar gehandelt wurde, was einem Rückgang von 71 Cent oder 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorabend entsprach.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .