Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem leicht positiven Start bis zum Mittag nur wenig bewegt. Gegen 12:30 Uhr notierte der Leitindex bei rund 23.810 Punkten und lag damit 0,1 Prozent über dem Schlussstand vom Vortag. An der Spitze rangierten Infineon, Siemens und Bayer, während Rheinmetall, Siemens Energy und Fresenius das untere Ende der Kursliste bildeten. Die Vorgaben aus dem asiatischen Handel sowie anstehende US-Arbeitsmarktdaten prägten das Marktgeschehen.
Verhaltener Handel am deutschen Aktienmarkt
Am Donnerstag zeigte sich der Dax nach einem anfänglichen Plus bis zum Mittag zurückhaltend. Um 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 23.810 Punkten berechnet, ein leichter Anstieg von 0,1 Prozent gegenüber dem Vortag. Die Aktien von Infineon, Siemens und Bayer führten die Kursliste an. Am unteren Ende notierten Rheinmetall, Siemens Energy und Fresenius.
Gemischte Vorgaben aus Asien und internationale Unsicherheiten
Marktanalyst Andreas Lipkow erklärte laut Meldung: „Die Vorgaben aus dem asiatischen Handel waren gemischt und von chinesischen Konjunkturdaten und einigen Handelsabkommen mit z.B. Vietnam und den USA geprägt gewesen.“ Lipkow ergänzte: „Dabei zeigte sich, dass die chinesische Konjunktur weiterhin stagniert und die USA bei ihren Verhandlungen die Verhandlungspartner in Kuhdeals reintreiben.“ Es bleibe abzuwarten, ob sich die EWU ebenfalls auf das Glatteis führen lassen werde. Ein einvernehmliches Ergebnis scheine laut aktuellem Sachstand unwahrscheinlich. „Es könnte weiterhin Strafzölle in irgendeiner Form und Höhe geben, die Frage bleibt offen, ob die europäischen Unternehmen diese wegdrücken können“, so Lipkow.
US-Arbeitsmarktdaten im Fokus
Weiter führte Andreas Lipkow aus: „Heute stehen bereits wichtige US-Arbeitsmarktdaten an, da der morgige Nationalfeiertag der USA für eine verkürzte Handelswoche sorgt.“ Nach den sehr schwachen ADP-Daten vom Vortag würden Investoren besonders aufmerksam auf die neuen Zahlen blicken. „Es wird weiterhin mit einer tendenziellen Kaufzurückhaltung gerechnet werden müssen, da sich die Marktteilnehmer vor dem 9. Juli nicht aus der Deckung trauen werden. Das Handelsvolumen dürfte weiterhin dünn bleiben“, sagte Lipkow.
Leichte Schwäche beim Euro
Am Donnerstagnachmittag zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1794 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8479 Euro zu haben.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .