Der Vorstandschef der Krankenkasse DAK, Andreas Storm, hat die designierte Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) aufgefordert, bis zur Sommerpause dringend notwendige Reformen zur Sicherung der Kranken- und Pflegeversicherung einzuleiten. Storm warnt vor gravierenden Folgen für das Gesundheitssystem, sollten keine raschen Maßnahmen erfolgen.
Appell an die neue Gesundheitsministerin
Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der Krankenkasse DAK, hat in einem Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland die designierte Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eindringlich gemahnt, schnelle gesetzgeberische Initiativen zur Stabilisierung der Kranken- und Pflegeversicherung zu ergreifen. „Gesundheit und Pflege befinden sich in der größten Krise seit Bestehen der Bundesrepublik“, sagte Storm dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Warnung vor Kollaps des Gesundheitswesens
Der DAK-Chef zeigte sich besorgt über die aktuelle Situation: „Die Probleme dulden keinen Aufschub. Sonst droht die Gefahr, dass Teile des Gesundheitswesens in den nächsten 18 Monaten kollabieren“, warnte Storm. Er betonte, dass entschlossenes Handeln notwendig sei, um die Finanzierung der beiden wichtigen Säulen des deutschen Sozialsystems zu sichern.
Überraschung über Ministerwahl
Storm, ehemaliger CDU-Gesundheitspolitiker, äußerte sich auch zur Ernennung der künftigen Gesundheitsministerin: „Deshalb muss die neue Ministerin ein Vorschaltgesetz zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung und der sozialen Pflegeversicherung noch vor der Sommerpause auf den Weg bringen“, fordert der frühere CDU-Gesundheitspolitiker. Storm fügte hinzu: „Die Ernennung von Frau Warken ist eine Überraschung. Damit hat niemand gerechnet, denn bisher hatte sie keine Berührungspunkte zur Gesundheitspolitik.“
Der DAK-Chef unterstreicht mit seinem Appell die Dringlichkeit struktureller Reformen im Gesundheitswesen und ruft zu entschlossenem politischen Handeln auf.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .