Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Hoffmann, unterstützt in der Bewertung des US-Angriffs auf Venezuela die Linie von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Hoffmann betont, man müsse zwischen der Beseitigung eines Diktators und der völkerrechtlichen Bewertung des Einsatzes unterscheiden und sich für Letztere Zeit nehmen.
Unterstützung für Kurs des Bundeskanzlers
CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann stellte sich in der Einschätzung des US-Angriffs auf Venezuela hinter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Ich glaube, man muss das der Reihe nach bewerten“, sagte Hoffmann den Sendern RTL und ntv. „Zunächst einmal muss man sagen: Da ist ein Diktator weg – und das ist per se zunächst eine gute Nachricht.“ Die völkerrechtliche Bewertung sei „eine andere Frage, die gar nicht so einfach zu beantworten ist“. Man müsse das eine vom anderen trennen, so der CSU-Landesgruppenchef gegenüber RTL und ntv.
Debatte über völkerrechtliche Einordnung
In der öffentlichen Diskussion werde derzeit immer wieder – auch in juristischen Bewertungen – formuliert, ein Präsident sei entführt worden, sagte Hoffmann den Sendern RTL und ntv. Das sei aber nicht der Fall, Nicolás Maduro sei kein Präsident. „Unter diesem Diktator sind schwere Menschenrechtsverletzungen begangen worden, es sind Wahlen manipuliert worden. Und da merkt man die ganze Komplexität dieser Frage. Und deswegen bin ich da beim Bundeskanzler, dass man sich jetzt die Zeit nehmen muss, das völkerrechtlich zu bewerten“, erklärte Hoffmann bei RTL und ntv.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .