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CSU plant massive Aufrüstung: Bundeswehr stärkste Armee Europas

Die CSU-Landesgruppe im Bundestag plant eine umfassende militärische Aufrüstung der Bundeswehr und will sie zur stärksten konventionellen Armee Europas machen. Auf ihrer Klausur in der kommenden Woche im bayerischen Kloster Seeon soll eine sicherheitspolitische Agenda beschlossen werden, die weitreichende Investitionen in Bewaffnung, Drohnen und Luftverteidigung vorsieht, berichtet die „Welt am Sonntag“.

CSU-Landesgruppe fordert stärkste Armee Europas

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann begründete die Pläne gegenüber der „Welt am Sonntag“ mit der gewachsenen internationalen Verantwortung Deutschlands. „Deutschland muss Verantwortung übernehmen und die stärkste konventionelle Armee Europas stellen, um gemeinsam mit unseren Bündnispartnern verteidigungsbereit und abschreckungsfähig zu sein“, sagte Hoffmann der Zeitung.

Das sicherheitspolitische Konzept, das auf der Klausur im Kloster Seeon beschlossen werden soll, ist Teil eines Papiers mit dem Titel „Seeon26“. Über den Entwurf berichtet die „Welt am Sonntag“. Er sieht vor, die Bundeswehr umfassend aufzurüsten und mit neuen Fähigkeiten auszustatten.

Aufbau eines europäischen Arsenals an Präzisionswaffen

Kern des Papiers ist die Ausrüstung der Bundeswehr mit modernen Waffensystemen. Laut „Welt am Sonntag“ umfasst dies Marschflugkörper, Drohnen mit hohen Reichweiten sowie kleine, günstige Lenkflugkörper (Mini-Cruise-Missiles), ergänzt um die Entwicklung eigener Hyperschallraketen. Ergebnis müsse sein, „ein europäisches Arsenal mit weitreichenden konventionellen Präzisionswaffen“ aufzubauen, „die den Gegner bis tief ins Hinterland treffen können“, heißt es in dem Entwurf, aus dem die Zeitung zitiert.

Auch die Rolle von Drohnen für die künftige Kriegsführung nimmt in den Überlegungen breiten Raum ein. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen des Kriegs in der Ukraine solle die Bundeswehr „zu einer echten Drohnenarmee“ werden. Geplant ist laut „Welt am Sonntag“, die Truppe mit mindestens 100.000 Drohnen auszustatten. Deren Schlagkraft solle durch den Einsatz von KI und „weltraumgestützten Fähigkeiten“ gesteigert werden. Neben der offensiven Schlagkraft sollen laut Bericht auch die Defensiv- und Aufklärungsfähigkeiten deutlich ausgebaut werden.

Pläne für Luftverteidigung und Schutz kritischer Infrastruktur

Zum Schutz Deutschlands sieht das Papier nach Angaben der „Welt am Sonntag“ ein Luftverteidigungssystem nach Art des „Iron Dome“ vor. Dieses System solle mit mindestens 2.000 Abfangraketen ausgestattet werden, um Angriffe aus der Luft abwehren zu können.

Ein weiterer Schwerpunkt der Pläne ist die Sicherung der Ostsee und der dortigen kritischen Infrastruktur. Die Ostsee soll laut dem Entwurf durch Echtzeit-Überwachung „lückenlos einsehbar“ gemacht werden. Konkret sollen dazu „kostengünstig skalierbare, unbemannte Unterwasserdrohnen großflächig entlang Kritischer Infrastrukturen patrouillieren und dort komplette Sensornetze aufspannen“, berichtet die „Welt am Sonntag“ aus dem Papier „Seeon26“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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