Der Wirtschaftsrat der CDU dringt auf einen deutlich stärkeren Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Industrie und der Energiewirtschaft. Nach Einschätzung des Verbandes bietet KI erhebliche Potenziale für Effizienzsteigerungen, die zugleich zur Erreichung nationaler Klimaziele beitragen könnten.
Wirtschaftsrat sieht großes Effizienzpotenzial
Generalsekretär Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU, verwies auf konkrete Produktivitätsgewinne durch moderne Technologien. Durch KI-gestützte Automatisierung, vorausschauende Wartungen und Prozessoptimierung könnten „Produktionsdurchlaufzeiten um bis zu 30 Prozent“ und „manuelle Tätigkeiten um bis zu 40 Prozent“ reduziert werden, sagte Steiger der „Rheinischen Post“.
In einer Analyse des Wirtschaftsrates heißt es weiter: „KI-basierte Prognosen und Steuerung erhöhen die Flexibilität und Effizienz von Netzen, was die Integration erneuerbarer Energien unterstützt.“ Laut dieser Analyse lasse sich mit KI etwa die Vorhersagegenauigkeit für Wind- und Solarenergie verbessern, was Netzstabilität und Effizienz steigere.
Beitrag zu Klimazielen und Hindernisse
Zugleich könne KI nach Einschätzung des Wirtschaftsrates einen Beitrag zur Erreichung nationaler Klimaziele durch „Effizienzgewinne und Emissionsreduktionen“ leisten. Die Analyse verweist darauf, dass sich durch den optimierten Einsatz von Energie und Ressourcen nicht nur Kosten senken, sondern auch Emissionen verringern ließen.
Allerdings würden strukturelle Faktoren eine breite KI-Nutzung derzeit noch behindern. Dazu zählten etwa Fachkräftemangel und fehlende Kompetenzen. Von der Politik erwartet der Wirtschaftsrat deshalb den „Ausbau von Aus- und Weiterbildung in KI-Kompetenzen zur Schließung des Fachkräftemangels“.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .