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CDU-Politikerin fordert Migranten im Merz-Kabinett

CDU-Bundesvorstandsmitglied Serap Güler spricht sich für mehr Repräsentation von Menschen mit Migrationshintergrund in der Partei und in der nächsten Bundesregierung aus. Sie sieht die Notwendigkeit, als konservative Partei auch Migranten eine stärkere Stimme zu geben, und zieht Parallelen zu ihrer Haltung zur Frauenquote innerhalb der CDU.

Mehr Migranten im Kabinett

Serap Güler (CDU) fordert, dass in einem zukünftigen Kabinett von Friedrich Merz Plätze für Migranten vorgesehen werden. „Wir müssen es schaffen, dass uns gerade als konservative Partei mehr Menschen mit Migrationsgeschichte repräsentieren“, sagte Güler dem „Stern“. Diese Forderung gelte auch für die kommende Bundesregierung. Güler, die erste türkeistämmige Bundestagsabgeordnete der CDU, unterstreicht damit die Bedeutung einer vielfältigeren Besetzung in politischen Ämtern.

Erfahrungen mit der Frauenquote

In Bezug auf die Diskussion um Quoten gibt Güler offen zu, dass sich ihre Meinung im Laufe der Jahre geändert hat. Sie war ursprünglich gegen Quoten, änderte jedoch ihre Position zur Frauenquote innerhalb der CDU nach eigenem Erleben. „Als junge Frau habe ich Ursula von der Leyen belächelt, wenn sie mit der ‚gläsernen Decke‘ ankam. Irgendwann habe ich gemerkt: Oh, sie hat ja recht.“ Diese Einsicht führte dazu, dass sie 2022 für die Einführung der Frauenquote in ihrer Partei stimmte. Sie hofft nun, dass sie eine solche Erfahrung bei der Diskussion um Migration nicht noch einmal machen muss.

Persönliche Erfahrungen in der Partei

Serap Güler spricht auch über ihre persönlichen Erlebnisse in der Partei und die Herausforderungen, denen sie begegnete. Sie erinnert sich an eine Begebenheit aus ihrem ersten Wahlkampf im Jahr 2012, als ein Parteimitglied ihre Herkunft und ihren Glauben infrage stellte: „Ich fand ihre Vorstellung gut, aber ihr Name klingt nicht deutsch. Welchem Glauben gehören sie denn an?“ Nachdem sie erklärte, dass sie Muslima sei, folgte die Frage, wann sie konvertiere. „Was da passierte, werde ich nie vergessen,“ berichtet Güler. Diese Erlebnisse verdeutlichen die Vorurteile, mit denen sie trotz ihrer Parteimitgliedschaft konfrontiert wurde.

Güler beschreibt die langsame Veränderung in der CDU bezüglich der Migrantenquote. Sie erinnert sich an ihre Anfänge im Jahr 2009 im Landesverband Nordrhein-Westfalen, wo es nur wenige Parteimitglieder mit Migrationshintergrund gab. „Das verändere sich langsam, aber es reiche noch lange nicht. Es geht bei uns nicht so schnell wie bei den Grünen“, gibt Güler zu.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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