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Caritas-Chefin fordert Zugeständnisse Älterer bei Sozialreformen

In der Debatte um Sozialreformen hat Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa Zugeständnisse älterer Menschen eingefordert. Sie betonte die Bedeutung von Generationensolidarität und warnte vor zunehmender Altersdiskriminierung. Die Aussagen sind eine Reaktion auf Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD).

Caritas-Präsidentin fordert Zugeständnisse

Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa hat hervorgehoben, die gesetzliche Rentenversicherung stütze sich auf einen „Ethos beziehungsreicher Generationengerechtigkeit“, sagte Welskop-Deffaa den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). „Das bedeutet heute, dass angesichts der demographischen Entwicklung die ältere Generation gefordert ist, ihre Leistungsansprüche nicht um jeden Preis zulasten der aktiven Generation durchzusetzen“, so die Caritas-Präsidentin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben).

Welskop-Deffaa sagte mit Blick auf Sozialreformen weiter: „Eine lebendige Generationensolidarität ist die Bedingung für die erfolgreiche Reform des Sozialstaats. Andernfalls wächst die Gefahr, dass anstelle der nötigen Sorge für die ältere Generation die Altersdiskriminierung wächst.“

Reaktionen auf Aussagen von Merz und Bas

Sie reagierte damit auf Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Merz hatte erklärt, Deutschland lebe über seine Verhältnisse. „Der Sozialstaat, wie wir ihn heute haben, ist mit dem, was wir volkswirtschaftlich leisten, nicht mehr finanzierbar“, so Merz Mitte August auf dem Landesparteitag der CDU Niedersachsens. Bas reagierte daraufhin am vergangenen Wochenende und sagte, die Debatte gerade, dass man sich diese Sozialversicherungssysteme und diesen Sozialstaat finanziell nicht mehr leisten könne, sei „Bullshit.“

Reformbedarf im Sozialstaat

Caritas-Präsident Welskop-Deffaa sagte weiter, der Sozialstaat sei reformierbar und kontinuierlich reformierungsbedürftig. „Mit jeder Veränderung der sozialen Herausforderungen werden Anpassungen notwendig. Sie sind darauf auszurichten, die Spannung zwischen sozialstaatlichem Anspruch und sozialer Wirklichkeit so weit wie möglich aufzulösen“, forderte sie. Welskop-Deffaa plädierte mit Blick auf Reformen dafür, grundlegende Erfolgsfaktoren des Sozialstaats zu bewahren – und weiterhin für eine Balance zwischen staatlicher Verantwortung und Verantwortung des Einzelnen zu sorgen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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