Angesichts der angespannten Lage in Venezuela ist am Samstag im Auswärtigen Amt der Krisenstab der Bundesregierung zusammengetreten. Das Auswärtige Amt steht nach eigenen Angaben in engem Kontakt mit der deutschen Botschaft in Caracas und hat seine Reisewarnung für Venezuela deutlich verschärft.
Krisenstab im Auswärtigen Amt einberufen
Am Samstag ist aufgrund der Lage in Venezuela der Krisenstab der Bundesregierung im Auswärtigen Amt zusammengetreten. Das sagte eine Sprecherin des AA am Nachmittag der dts Nachrichtenagentur. Das Auswärtige Amt stehe im engsten Kontakt mit der Botschaft in Caracas.
Die Sprecherin erklärte weiter gegenüber der dts Nachrichtenagentur: „Die Lage im Land beobachtet die Bundesregierung weiter mit Sorge, fortlaufend und sehr genau. Wir stehen im engsten Austausch mit unseren Partnern.“
Appell zur Deeskalation und Einhaltung des Völkerrechts
Weiter sagte die Sprecherin laut dts Nachrichtenagentur: „Wir rufen alle Beteiligten auf, nichts zu tun, was zu einer Zuspitzung der Lage führen könnte und Wege zu einer politischen Beilegung zu suchen. Völkerrechtliche Normen sind einzuhalten.“ Die Unterstützung für das venezolanische Volk bleibe bestehen.
Die Venezolaner verdienten „eine friedliche und demokratische Zukunft“, so die Sprecherin nach Angaben der dts Nachrichtenagentur.
Reisewarnung für ganz Venezuela ausgeweitet
Gleichzeitig hat das Auswärtiges Amt seine Reisewarnung für Venezuela deutlich verschärft. Bisher wurde nur vor Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien gewarnt, vor Reisen in andere Landesteile lediglich „abgeraten“ – seit Samstagnachmittag gilt nun eine volle Reisewarnung für ganz Venezuela.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .