Die Bundesregierung hat ein aktuelles Gesprächsangebot von Russlands Präsident Wladimir Putin zurückgewiesen und betont, dass es derzeit keinen direkten Kontakt zwischen Berlin und Moskau gibt. Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte, bislang sei auch kein offizielles Gesprächsersuchen von russischer Seite eingegangen.
Bundesregierung lehnt Angebot ab
Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte am Freitag in Berlin auf Nachfrage der dts Nachrichtenagentur, dass es „keinen direkten Kontakt“ gebe. Auf die Frage, ob Bundeskanzler Friedrich Merz offen für ein Telefonat mit Putin sei, antwortete Kornelius laut dts Nachrichtenagentur: „Es gibt keinen direkten Kontakt.“
Keine neuen Initiativen aus Moskau
Weiter führte Kornelius aus, die Bundesregierung habe in der Vergangenheit bereits „ständig kommuniziert, dass sie den dringenden Wunsch hat, diesen Krieg auf einem politischen Weg zu einem Ende zu führen“. Er betonte: „Ich kann nicht erkennen, dass der russische Präsident diesen vielfach vorgetragenen Wünschen nach einer politischen Lösung entsprochen ist.“ Zudem betonte der Regierungssprecher gegenüber der dts Nachrichtenagentur, dass es „ein offizielles Gesprächsersuchen von russischer Seite im Übrigen auch gar nicht gegeben“ habe, auch wenn man den entsprechenden Medienbericht „zur Kenntnis genommen“ habe.
Aussagen des russischen Präsidenten
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte am Rande des St. Petersburger Wirtschaftsforums in einem Interview erklärt, wenn Merz anrufen und reden wolle, dann sei Russland bereit zu einem solchen Kontakt. „Wir sind immer dafür offen“, sagte der Kremlchef.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .