Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) rechnet ab 2027 mit deutlich schwierigeren Haushaltsaufstellungen als in den Jahren 2025 und 2026. Ursachen dafür sieht er unter anderem in steigenden Zinsen, Mehrausgaben für Kommunen und Beschlüssen wie der Mütterrente. Die entstehende Finanzlücke soll nach seinen Aussagen noch in diesem Jahr geschlossen werden.
Finanzielle Herausforderungen ab 2027
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) erwartet für die Haushaltsaufstellungen ab 2027 erhebliche Schwierigkeiten. „Das war klar während der Koalitionsverhandlungen, dass wir ab 2027 in massive Herausforderungen hineinlaufen werden“, sagte Klingbeil am Mittwoch in Berlin laut Quelle. Er verwies darauf, dass die Lücke im Haushalt durch die Entwicklung bei Zinsen, die Kompensation der Kommunen und die Beschlüsse zur Mütterrente noch größer werde. „Wir werden dann über 30 Milliarden Lücke haben, die wir jetzt im Laufe des Jahres schließen müssen“, erklärte Klingbeil.
Vorbereitungen für den Haushalt 2027
Klingbeil kündigte an, rasch auf die weiteren Kabinettsmitglieder zugehen zu wollen. „Es gibt jetzt keine Zeit zu verlieren, sondern wir fangen jetzt an mit der Aufstellung des Haushaltes für 2027 und der wird uns als Regierung wahnsinnig viel abverlangen“, so Klingbeil. Die Minister bezeichnete er dabei als zentrale Akteure und sprach von einer der größten innenpolitischen Herausforderungen, die in den nächsten zwölf Monaten zu bewältigen seien.
Strikter Sparkurs geplant
„Das wird auch dazu führen, dass alle sich bewegen müssen“, betonte Klingbeil. „Jeder, der da am Kabinettstisch sitzt, wird sparen müssen und wir haben diesen strikten Konsolidierungskurs, den ich auch von allen einfordere.“ Am Ende solle ein Gesamtpaket stehen. Es werde einen Mix aus vielen Maßnahmen geben, „die dazu beitragen, dass wir diesen Haushalt hinbekommen“.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .