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Bundesbildungsministerin fordert lebendiges Gedenken an den Holocaust

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) hat die Schulen aufgefordert, das Gedenken an den Holocaust lebendig zu halten und gegen Antisemitismus vorzugehen. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, mahnt neue Formate für das Gedenken an und der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Jens-Christian Wagner, betont die Bedeutung der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus für das heutige demokratische Zusammenleben.

Forderung nach lebendigem Holocaust-Gedenken und Engagement gegen Antisemitismus

In einer Aussage gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe formulierte Bettina Stark-Watzinger ihre Besorgnis über den anhaltenden Antisemitismus in Deutschland: „Es ist beschämend, wie massiv und ungeniert sich der Antisemitismus ausgerechnet in Deutschland zeigt. Überall, auf Straßen, in sozialen Medien, Universitäten und Schulen, begegnet uns Hass auf Juden.“ Die Ministerin betonte die Bedeutung engagierter Lehrkräfte und zeitgemäßer Zugänge, etwa durch soziale Medien, um die Erinnerung an den Holocaust lebendig zu halten.

Neue Formate für das Holocaust-Gedenken

Felix Klein, der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, mahnt zur Erschaffung neuer Formate für das Gedenken, die insbesondere junge Menschen emotional ansprechen. Er sieht eine besondere Verantwortung bei den Gedenkstätten, die digitaler und mobiler werden sollten, um junge Menschen auch in sozialen Medien oder realen Orten, wie dem Sportverein oder der Musikschule, zu erreichen.

Verbindung zwischen Nationalsozialismus und heutigen Entwicklungen

Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages betonte auch Jens-Christian Wagner, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, die Notwendigkeit, mit jungen Menschen Verbindungen zwischen der Zeit des Nationalsozialismus und heutigen Entwicklungen zu diskutieren. Durch die Herstellung dieser Bezüge könne Jungendlichen das Interesse für den Nationalsozialismus und seine Geschichte geweckt werden. Er sagte: „Wenn wir diese Bezüge zwischen dem Nationalsozialismus und aktuellen Ereignissen herstellen, entwickeln junge Menschen Interesse für den Nationalsozialismus und seine Geschichte.“

Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus für demokratisches Zusammenleben entscheidend

Wagner stellte fest, dass durch die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus die jungen Menschen merken, dass diese grundlegend ist für das demokratische Zusammenleben heute. Er warnte jedoch auch, dass „mit ritualisierten, pathoshaften Beschwörungsformeln und der klassischen Kranzniederlegung“ man die jungen Menschen nicht erreichen könne.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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