Nach erneuten Spannungen zwischen Indien und Pakistan fordert der bisherige Vorsitzende der deutsch-indischen Parlamentariergruppe, dass die künftige Bundesregierung den Indopazifik stärker in den Fokus nehmen sollte. Vor dem Hintergrund eines tödlichen Anschlags in Kaschmir mahnt er ein größeres deutsches Engagement in der Region an und warnt vor den geopolitischen Risiken.
Brinkhaus fordert mehr Engagement im Indopazifik
Ralph Brinkhaus (CDU), Vorsitzender der deutsch-indischen Parlamentariergruppe, appelliert an die künftige Bundesregierung, der Indopazifik-Region mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Im Interview mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben) erklärte Brinkhaus: „Die neue Bundesregierung ist gut beraten, bei allen Konflikten in Europa den Blick mehr auf die indopazifische Region zu richten.“ Weiter betonte er: „Denn auch hier kann die geopolitische Lage ernsthaft destabilisiert werden. Und gerade im Hinblick auf Indien brauchen wir eindeutig mehr Engagement als in den letzten Jahren.“
Anschlag in Kaschmir verschärft Spannungen
Die jüngsten Forderungen von Brinkhaus stehen im Zusammenhang mit der Zuspitzung der Lage nach einem Anschlag in Kaschmir, bei dem zahlreiche Touristen ums Leben kamen. Die Tat hat das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen Indien und Pakistan weiter verschärft.
Appell zur Deeskalation
Angesichts der aktuellen Entwicklungen mahnte Brinkhaus zu besonderer Vorsicht. Er sagte gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“: „Wir müssen die Lage sehr ernst nehmen. Das ist für Indien eine ganz schwierige Situation. Trotzdem muss jetzt alles getan werden um die Lage zu deeskalieren.“
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .