Die Stadt Osnabrück hat in ihrem Live-Ticker bestätigt, dass die geplante Bombenräumung am 16. Februar wie vorgesehen stattfinden wird. An diesem Tag wird der Kampfmittelräumdienst mehrere Verdachtspunkte im Lokviertel untersuchen und gegebenenfalls entschärfen.
Bombenfund am 14. Februar hat keine Auswirkung auf weitere Bombenräumung am 16. Februar
Bereits am Freitag (14. Februar) soll eine bei Bauarbeiten entdeckte Bombe unschädlich gemacht werden. Die weiteren Verdachtspunkte werden jedoch wie geplant erst zwei Tage später, am Sonntag (16. Februar) untersucht und gegebenenfalls entschärft werden.
Sonntag bis 7 Uhr das Evakuierungsgebiet verlassen
Die Maßnahmen am Sonntag erfordern eine großflächige Evakuierung. Rund 11.800 Anwohnerinnen und Anwohner müssen bis spätestens 7:00 Uhr ihre Wohnungen verlassen. Auch der Hauptbahnhof Osnabrück sowie mehrere Pflegeeinrichtungen sind betroffen.
Bußgeld droht
Für die Betroffenen steht ein Evakuierungszentrum in der Gesamtschule Schinkel bereit. Die Stadt rät dazu, möglichst bei Freunden oder Verwandten außerhalb des Evakuierungsgebiets unterzukommen. Wer die Evakuierungsanordnung nicht befolgt, muss mit einem Bußgeld von mindestens 300 Euro rechnen.
Während der Räumung kommt es zu erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Der Hauptbahnhof wird gesperrt und ein Schienenersatzverkehr ab Halle Gartlage eingerichtet.