Der Limburger Bischof Georg Bätzing steht für eine zweite Amtszeit als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) nicht zur Verfügung. Nach Informationen der FAZ teilte Bätzing diese Entscheidung am Montag den gut sechzig Mitgliedern der Konferenz per Brief mit.
Mitteilung an die Mitglieder der Bischofskonferenz
Nach Informationen der FAZ informierte Georg Bätzing die gut sechzig Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz am Montag per Brief über seine Entscheidung, für eine zweite Amtszeit als Vorsitzender nicht anzutreten. Der bald 65 Jahre alte Geistliche war im März 2020 in der Nachfolge von Reinhard Kardinal Marx, Münchner Erzbischof, zum Vorsitzenden der DBK gewählt worden.
Konfliktträchtige Amtszeit
Bätzings Amtszeit war vor allem geprägt von Konflikten innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz und mit dem Vatikan über das Reformprojekt „Synodaler Weg“. In diesen Auseinandersetzungen schlug er sich stets auf die Seite der Reformer.
Entscheidung ohne Begründung
Über die Gründe seines Rückzugs schweigt Bätzing in dem Brief. Er äußerte lediglich, er habe sich „nach Beratung und reiflicher Überlegung“ entschieden, sich bei der bevorstehenden Frühjahrsvollversammlung in Würzburg nicht mehr zur Verfügung zu stellen.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .