Die ehemalige Bundestagspräsidentin Bärbel Bas schließt eine Kandidatur für das Amt der SPD-Parteivorsitzenden nicht aus. In einem Interview mit den Sendern RTL und ntv ließ Bas ihre zukünftigen politischen Pläne offen, betonte jedoch, dass sie ihre Entscheidung in den kommenden Tagen treffen werde. Auch andere prominente SPD-Politikerinnen wie Anke Rehlinger und Manuela Schwesig haben bereits erklärt, nicht für das Amt in Betracht zu stehen.
Offene Pläne für die Zukunft
Bärbel Bas äußerte sich in einem Interview mit RTL und ntv zu ihrer beruflichen Zukunft und den möglichen Optionen innerhalb der SPD. Auf die Frage, ob sie Interesse an einem Ministerium, dem Fraktions- oder Parteivorsitz habe, antwortete sie ausweichend: „Das werde ich hier nicht verraten. Aber ich werde sicherlich in den nächsten Tagen die Entscheidung für mich ganz persönlich treffen.“ Bas erklärte weiter, dass sie ihre Entscheidung jenen mitteilen werde, die davon betroffen sind, und betonte: „Also insofern ist das bei mir offen.“
Ungewisse Kandidatur
Im Gegensatz zu Bas haben sich andere mögliche Kandidatinnen der SPD bereits gegen eine Bewerbung um den Parteivorsitz entschieden. Anke Rehlinger und Manuela Schwesig haben klargestellt, dass sie nicht zur Verfügung stehen. Bas hingegen sagte: „Nein, ich denke wirklich für mich persönlich nach, was jetzt meine Optionen für die Zukunft sind. Das ist noch nicht abgeschlossen.“
Rückkehr zum Abgeordnetenalltag
Bärbel Bas zeigte sich auch offen für eine Rückkehr in ihre Rolle als einfache Abgeordnete im Bundestag. Mit Blick auf ihre Arbeit für Duisburg sagte sie: „Und auch das ist ein großes Privileg, als Bundestagsabgeordneter arbeiten zu können.“ Sie sei zunächst froh, bei den Verhandlungen beteiligt gewesen zu sein: „Ich war jetzt erst mal froh, bei den Verhandlungen überhaupt dabei sein zu können und alles andere wird man danach sehen“, so die SPD-Politikerin.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .