Das Auswärtige Amt hat seine Reisewarnung für Venezuela deutlich ausgeweitet und warnt nun vor Reisen in das gesamte Land. Hintergrund sind nach Angaben der Behörde Luftschläge US-amerikanischer Streitkräfte in der Hauptstadt Caracas und weiteren Landesteilen sowie eine insgesamt „noch unübersichtliche“ Lage.
Volle Reisewarnung für ganz Venezuela
Das Auswärtige Amt hat seine bisherige Einschätzung zur Sicherheitslage in Venezuela geändert und eine vollständige Reisewarnung ausgesprochen. Zuvor war lediglich vor Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien gewarnt worden, für andere Landesteile war nur „abgeraten“ worden.
Seit Samstagnachmittag gilt nun eine volle Reisewarnung für ganz Venezuela, wie aus einer Veröffentlichung der Behörde auf ihrer Internetseite hervorgeht. In der Mitteilung heißt es weiter, das Auswärtige Amt bestätigte gleichzeitig, dass es zu Luftschlägen US-amerikanischer Streitkräfte in der Hauptstadt Caracas und in weiteren Landesteilen kam. „Die Lage ist derzeit noch unübersichtlich“, hieß es laut der Veröffentlichung des Auswärtigen Amts.
Warnungen und Verhaltenshinweise für Deutsche vor Ort
Neben der verschärften Reisewarnung gibt das Auswärtige Amt konkrete Empfehlungen für Deutsche in Venezuela. In der Mitteilung aus Berlin heißt es: „Bleiben Sie an einem sicheren Ort und vermeiden Sie wenn möglich jegliche Bewegungen. Sehen Sie insbesondere auch von Fahrten zum Flughafen ab, solange Ihnen keine Bestätigung Ihrer Fluggesellschaft vorliegt, dass Ihr Flug tatsächlich durchgeführt wird.“ Als weitere Maßnahme wird geraten, man solle außerdem „unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte“ befolgen.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .