Das australische Rüstungsunternehmen EOS plant, seine Präsenz in Europa deutlich auszubauen und prüft eine Verlagerung der Firmenzentrale nach Deutschland. Hintergrund sind die besseren Chancen auf dem europäischen Rüstungsmarkt, wenn Produktion und Unternehmenssitz in Deutschland angesiedelt sind.
EOS prüft Verlagerung des Firmensitzes
Das australische Rüstungsunternehmen EOS will seine Präsenz in Europa deutlich ausbauen und erwägt eine Verlagerung der Firmenzentrale nach Deutschland. „Wir planen, erst die Produktion in Deutschland aufzubauen und danach auch den Firmensitz nach Europa, wahrscheinlich Deutschland, zu holen“, sagte Andreas Schwer, Vorstandschef von EOS, der „Welt am Sonntag“.
Zuvor habe EOS bereits die Patentrechte für seine Lasertechnologie in die deutsche Tochtergesellschaft eingebracht, erklärte Schwer der „Welt am Sonntag“. Eine Verlagerung würde auch bedeuten, die Börsennotierung von Sydney an die Frankfurter Börse zu verschieben.
Reaktion auf deutsche Aufrüstungspolitik
Mit den geplanten Schritten reagiert das Unternehmen auf das Bestreben Deutschlands, bei der militärischen Aufrüstung bevorzugt heimische Anbieter zu beauftragen. Eine europäische Struktur und ein Sitz in Deutschland könnten EOS den Zugang zum wachsenden Rüstungsmarkt in Europa erleichtern.
Schwerpunkt auf Hightech-Waffensystemen
EOS ist auf laser- und sensorgestützte Waffensysteme sowie ferngesteuerte Waffenstationen spezialisiert.
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