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Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe sinkt im Mai


Der preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist im Mai 2025 gegenüber dem Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 1,4 Prozent gesunken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gingen insbesondere Neuaufträge in bestimmten Industriebranchen deutlich zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnete auch der reale Umsatz einen Rückgang.

Rückgänge bei Auftragseingängen im Mai 2025

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) fiel der preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Mai 2025 im Vergleich zu April 2025 um 1,4 Prozent. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen lag der Rückgang sogar bei 3,1 Prozent. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich erhöhte sich der Auftragseingang von März 2025 bis Mai 2025 um 2,1 Prozent gegenüber den drei Monaten zuvor; ohne Großaufträge betrug der Anstieg 1,9 Prozent.

Für April 2025 meldete das Statistische Bundesamt nach einer Revision der vorläufigen Zahlen einen Anstieg um 1,6 Prozent gegenüber März 2025 (vorläufiger Wert: +0,6 Prozent). Laut den Statistikern ist die vergleichsweise hohe Revision für April 2025 auf eine Nachmeldung im Bereich Automobilindustrie zurückzuführen.

Branchenentwicklung und Auslandsaufträge

Die negative Entwicklung der Auftragseingänge im Mai 2025 ist maßgeblich auf einen deutlichen Rückgang der Neuaufträge in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen zurückzuführen. Hier wurde ein saison- und kalenderbereinigtes Minus von 17,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat verzeichnet. In diesem Industriebereich waren im April 2025 mehrere Großaufträge eingegangen.

Weitere Rückgänge zeigten sich laut Destatis in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (minus 6,2 Prozent) sowie in der Metallerzeugung und -bearbeitung (minus 5,1 Prozent). Dagegen verzeichneten die Herstellung von Metallerzeugnissen (plus 18,2 Prozent) und der Sonstige Fahrzeugbau (plus 6,8 Prozent) Zuwächse bei den Auftragseingängen.

Bei den Investitionsgütern sank der Auftragseingang im Mai 2025 um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat, bei den Vorleistungsgütern um 3,4 Prozent. Für Konsumgüter wurde hingegen ein Anstieg von 3,1 Prozent gemeldet.

Die Auslandsaufträge insgesamt stiegen um 2,9 Prozent. Während die Aufträge aus der Eurozone um 6,5 Prozent zurückgingen, erhöhten sich die Aufträge von außerhalb der Eurozone um 9,0 Prozent. Die Inlandsaufträge verzeichneten einen Rückgang von 7,8 Prozent.

Umsatzentwicklung im Verarbeitenden Gewerbe

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben von Destatis im Mai 2025 saison- und kalenderbereinigt 1,9 Prozent niedriger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2024 lag der kalenderbereinigte Umsatz 1,7 Prozent darunter. Für April 2025 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang von 1,4 Prozent gegenüber März 2025 (vorläufiges Ergebnis: -1,5 Prozent), wie die Statistiker mitteilten.

durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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