Macht der VfL sich und seinen Fans in seiner Geburtstagswoche ein Ostergeschenk? Fünf Spieltage vor Saisonende gehen die Lila-Weißen mit einem satten Vorsprung (11 Punkte) auf die 2. Bundesliga zu. Wer keine Karten mehr für die Bremer Brücke bekommen hat, kann die Partie auch im NDR-Fernsehen verfolgen.

Neben einem Sieg gegen das Tabellenschlusslicht VfR Aalen braucht es nur ein wenig Pech bei den den beiden Verfolgern, dem KSC aus Karlsruhe (vs. Meppen) oder dem SV Wehen Wiesbaden (vs. Jena).

Während der VfL die letzten fünf Spiele siegreich absolvierte, haben die beiden Verfolger das Verlieren nicht verlernt. Das Szenario ist also nicht unrealistisch, dass noch vor Ostern an der Bremer Brücke mal wieder Vereinsgeschichte geschrieben wird.

Natürlich ist auch noch immer „alles möglich“, aber für die meisten Fans dürfte klar sein: Die kommende Saison spielt der VfL in der 2. Bundesliga, und da soll er auch erstmal bleiben.

Stadtverwaltung nicht vorbereitet auf Siegesfeier im Mai

Mit Sicherheit wird im „Erfolgsfall“, in der Nacht zu Ostersonntag, in der Osnabrücker Altstadt gefeiert. Die eigentliche „Aufstiegsfeier“, wird allerdings erst am letzten Spieltag gefeiert, und der ist am 18. Mai – immer vorausgesetzt, es kommt nicht noch irgendwas dazwischen.
Traditionell – immerhin ist der VfL als „Fahrstuhlclub“ bekannt und seit 2000 bereits vier Mal in die 2. Bundesliga aufgestiegen – erwarten die Fans eine Siegesfeier vor dem Rathaus. Nur hatte wohl niemand in der Verwaltung mit einem neuerlichen Erfolg des VfL gerechnet, dort findet ausgerechnet an diesem letzten Spieltag die Maiwoche statt. Etwas weitsichtiger waren die Vereinsmanager, die hatten die Lizenz für die 2. Bundesliga schon vor Wochen beantragt.
Die Stadtverwaltung sucht nun nach Alternativen. In der Diskussion sind, neben der Bremer Brücke, auch der wenig einladende Platz vor der Halle Gartlage. Hier werden die Verantwortlichen der Verwaltung sehr bald „liefern“ müssen.

Spiel wird übertragen: ohne PayTV und nicht nur im Internet

Der NDR überträgt ab 13:55 Uhr live und in voller Länge von der Bremer Brücke, und das sogar „im richtigen Fernsehen“ (3. Programm), und nicht bloss als Streaming über das Internet.
Wer dennoch lieber per Internet sehen will, findet über diesen Link den Stream.
Die Übertragung wird zusätzlich vom WDR und SWR in ihre dritten Programme übernommen. Nur für zahlende Zuschauer überträgt auch die Telekom in ihrem Magenta-Angebot das Spiel.