Im April ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 182.000 auf insgesamt 2,932 Millionen gestiegen. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 6,3 Prozent und damit leicht unter dem Wert des Vormonats, aber höher als vor einem Jahr. Trotz eines saisonalen Rückgangs gegenüber März bleibt die Frühjahrsbelebung schwach. Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften nimmt weiter ab.
Arbeitsmarkt bleibt angespannt
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) meldete am Mittwoch einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen gegenüber dem Vorjahr um 182.000 Personen. Im Vergleich zum März ging die Zahl der Arbeitslosen jedoch um 36.000 zurück. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 6,3 Prozent, was ein Rückgang um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat bedeutet, jedoch ein Anstieg um 0,3 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.
Schwache Frühjahrsbelebung
Andrea Nahles, BA-Chefin, kommentierte die aktuellen Entwicklungen bei der Vorstellung der Zahlen: „Die Frühjahrsbelebung fällt auch im April vergleichsweise schwach aus“, sagte Nahles laut BA. Sie ergänzte: „Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung gehen zwar zurück, saisonbereinigt ändern sie sich aber nur wenig.“
Rückgang der Arbeitskräftenachfrage
Nicht nur die Arbeitslosigkeit bleibt ein Thema, auch die Nachfrage nach Arbeitskräften geht weiter zurück. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im April 646.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, das sind 55.000 weniger als vor einem Jahr.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .