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Apfelessig gegen Besenreiser: Anwendung und Erfahrungsberichte

Die bläulichen, netzartigen Adern, die sich auf der Haut ausbreiten, werden mit dem Älterwerden immer mehr. Besonders gern gesehen sind sie nicht. Viele Leute haben jedoch keine Lust zur Behandlung von Besenreisern, viel Geld auszugeben oder ärztliche Behandlungsmethoden vornehmen zu lassen. Stattdessen wird zu bewährten Hausmitteln wie Apfelessig gegriffen. Kann das wirklich etwas bringen? Wir haben uns die Erfahrungen diverser Anwender zusammengetragen und berichten in diesem Artikel, wie genau man Apfelessig anwenden muss, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen. 

Wie entstehen Besenreiser?

Besenreiser sind kleine, oberflächliche Erweiterungen der Blutgefäße, die meist rötlich oder bläulich durch die Haut schimmern. Besonders häufig treten sie an den Beinen auf, manchmal aber auch im Gesicht. Sie sind zwar in den meisten Fällen harmlos, können jedoch kosmetisch störend wirken.

Die Ursache liegt in einer Schwäche der Venenwände und der kleinen Gefäße. Dadurch staut sich das Blut in den feinen Adern, was zu den typischen netzartigen Verfärbungen führt. Mit zunehmendem Alter nimmt das Risiko zu, da die Gefäße an Elastizität verlieren.

Neben genetischer Veranlagung gibt es weitere Faktoren, die das Auftreten von Besenreisern begünstigen:

  • Bewegungsmangel und langes Sitzen oder Stehen
  • Schwangerschaft und hormonelle Veränderungen
  • Übergewicht
  • enge Kleidung, die die Durchblutung einschränkt
  • Sonnenschäden oder Hautalterung

Was macht Apfelessig als Hausmittel so besonders?

Apfelessig gehört seit Jahrhunderten zu den bekanntesten Hausmitteln und wird in vielen Kulturen sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet. Er entsteht durch die Fermentation von Apfelsaft, wobei wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und organische Säuren erhalten bleiben.

Besonders geschätzt wird Apfelessig für seine durchblutungsfördernden und antibakteriellen Eigenschaften. Er soll die Haut anregen, die Gefäße stärken und gleichzeitig den Stoffwechsel unterstützen. Viele Menschen schwören darauf, Apfelessig regelmäßig in ihre tägliche Routine einzubauen. Sei es als Getränk, zur Hautpflege oder als natürliche Ergänzung zu einer gesunden Ernährung.

Sein großer Vorteil liegt darin, dass er vielseitig einsetzbar, günstig und einfach anzuwenden ist. Genau diese Eigenschaften machen Apfelessig zu einem beliebten Hausmittel, wenn es um die Unterstützung bei verschiedenen Haut- und Gefäßproblemen geht.

Aufgepasst: Apfelessig hat zwar viele Vorteile, aber auch ein paar Punkte, die man im Hinterkopf behalten sollte. Gerade wenn er hochkonzentriert oder falsch angewendet wird, können Nachteile auftreten:

  • Hautreizungen: Bei sensibler Haut kann Apfelessig Brennen, Rötungen oder Trockenheit auslösen, wenn er unverdünnt aufgetragen wird.
  • Schädigung des Zahnschmelzes: Wer Apfelessig innerlich anwendet und ihn unverdünnt trinkt, riskiert auf Dauer Schäden am Zahnschmelz durch die enthaltene Säure.
  • Magenprobleme: In größeren Mengen kann Apfelessig Sodbrennen oder Magenreizungen verursachen.
  • Wechselwirkungen: Bei bestimmten Medikamenten (z. B. gegen Bluthochdruck oder Diabetes) sollte man vorsichtig sein, da Apfelessig die Wirkung beeinflussen kann.

Im richtigen Maß und verdünnt angewendet, überwiegen aber meist die positiven Effekte.

Wie wirkt Apfelessig gegen Besenreiser?

Wer Besenreiser sanft und günstig behandeln möchte, greift häufig zu natürlichen Mitteln. Neben Algensalben, die für ihre pflegende Wirkung auf Gefäße und Haut geschätzt werden, gilt vor allem Apfelessig als beliebtes Hausmittel. Viele Betroffene berichten, dass die regelmäßige Anwendung die feinen Äderchen weniger sichtbar machen kann.

Die Wirkung von Apfelessig wird vor allem seiner anregenden und durchblutungsfördernden Eigenschaft zugeschrieben. Er regt die Gefäße an, unterstützt die Blutzirkulation und kann so helfen, dass sich die Blutansammlungen in den betroffenen Adern nach und nach reduzieren. Zusätzlich wird Apfelessig eine leicht entzündungshemmende und abschwellende Wirkung nachgesagt, was wiederum für ein ebenmäßigeres Hautbild sorgt.

Wissenschaftlich ist die Wirkung bisher nur begrenzt untersucht, doch die zahlreichen positiven Erfahrungsberichte deuten darauf hin, dass Apfelessig eine sanfte Unterstützung sein kann, wenn man Besenreiser ohne medizinische Eingriffe behandeln möchte.

Welche Erfahrungen wurden mit Apfelessig gegen Besenreiser gemacht?

Da es bislang nur wenige wissenschaftliche Studien zu Apfelessig bei Besenreisern gibt, orientieren sich viele an Erfahrungsberichten. Online-Foren, Ratgeberseiten und persönliche Blogs zeigen ein recht klares Bild: Die Meinungen sind überwiegend positiv, wenn auch mit gewissen Einschränkungen.

Ein Großteil der Anwender berichtet, dass sich die Besenreiser nach einigen Wochen regelmäßiger Anwendung sichtbar aufgehellt haben. Viele beschreiben ihre Haut zudem als glatter und frischer. Eine Nutzerin schreibt beispielsweise: „Ich hätte nicht gedacht, dass Apfelessig so viel ausmacht. Nach vier Wochen sehe ich meine Besenreiser nur noch schwach durchschimmern.“

Andere Stimmen betonen, dass die Wirkung zwar nicht über Nacht eintritt, dafür aber schonend und ohne Nebenwirkungen ist. Besonders hervorgehoben wird, dass Apfelessig als Hausmittel gegen Besenreiser im Vergleich zu teuren Cremes oder ärztlichen Behandlungen eine einfache und kostengünstige Möglichkeit darstellt.

Es gibt allerdings auch kritische Erfahrungen. Manche Anwender berichten, dass sich ihre Besenreiser optisch kaum verändert haben oder dass es länger dauert als erwartet, bis sich erste Effekte zeigen. In Einzelfällen kam es zu Hautreizungen, wenn der Essig zu hoch konzentriert oder zu häufig angewendet wurde.

Wie wendet man Apfelessig gegen Besenreiser an? 

Dass manche Leute schlechte Erfahrungen mit Apfelessig gemacht haben, kann daran liegen, dass das Hausmittel falsch angewendet wurde. Damit die Wirkung voll und ohne Nebenwirkungen zur Geltung kommt, ist es wichtig, die richtige Vorgehensweise zu beachten und den Essig nicht zu hoch konzentriert zu verwenden. Richtig angewendet, ist Apfelessig eine einfache und natürliche Methode, um Besenreiser zu lindern. Wer empfindliche Haut hat, sollte jedoch vorsichtig sein und die Verträglichkeit zunächst an einer kleinen Stelle testen.

Äußerliche Anwendung

Am häufigsten wird Apfelessig direkt auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Dafür tränkt man ein Wattepad oder ein kleines Tuch mit verdünntem Apfelessig und tupft die Besenreiser vorsichtig ab. Manche wickeln die Stellen auch mit einem Essig-getränkten Umschlag ein und lassen ihn 10 bis 15 Minuten einwirken. Danach sollte die Haut mit lauwarmem Wasser abgespült und sanft abgetrocknet werden.

  • 1 Teil Apfelessig auf 2 bis 3 Teile Wasser
  • Bei sehr empfindlicher Haut kann man auch noch stärker verdünnen, also 1:4 oder 1:5.

Innere Anwendung

Einige schwören zusätzlich auf die Einnahme von Apfelessig. Dazu wird ein Teelöffel bis Esslöffel Essig in einem Glas Wasser verdünnt und vor den Mahlzeiten getrunken. Der Gedanke dahinter: Apfelessig kann die Durchblutung anregen und den Stoffwechsel unterstützen, was sich positiv auf das Bindegewebe auswirken soll.

  • 1 bis 2 Teelöffel Apfelessig auf ein Glas Wasser (ca. 200 ml)
  • Optional etwas Honig hinzufügen, um den sauren Geschmack abzumildern.

Wichtige Hinweise:

Apfelessig sollte nie unverdünnt aufgetragen werden, da er die Haut reizen kann.

Die Anwendung sollte regelmäßig, am besten täglich, erfolgen, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen.

Erste Verbesserungen werden meist nach einigen Wochen erkennbar, Geduld ist also notwendig.

Wie kann man Besenreisern vorbeugen?

Apfelessig ist nun auch kein Wundermittel für makellose Beine. Am besten ist es, es gar nicht erst zur Entstehung von Besenreisern kommen zu lassen. Natürlich ist das aus genetischen Gründen nicht immer so einfach möglich, doch das beste Mittel gegen Besenreiser nennt sich trotzdem Prävention. Um den blauen Äderchen vorzubeugen, reicht es oftmals schon, den Alltag im ein oder anderen Gesichtspunkt anzupassen. Ziel muss es sein, ein Venenleiden zu verhindern. Hier ein kleiner Überblick, was dafür nötig ist:

Bewegung im Alltag einbauen

Regelmäßige Bewegung ist die einfachste und gleichzeitig effektivste Methode, um Besenreisern vorzubeugen. Schon tägliche Spaziergänge, Radfahren oder Schwimmen regen die Durchblutung an und stärken die Venen. Auch kleine Gewohnheiten wie Treppensteigen statt Aufzugfahren können langfristig einen Unterschied machen.

Beine hochlegen

Wer viel sitzt oder steht, belastet seine Venen dauerhaft. Das Hochlegen der Beine entlastet den Blutkreislauf und sorgt dafür, dass sich das Blut nicht in den Gefäßen staut. Ein paar Minuten am Tag reichen schon aus, um den Effekt zu spüren.

Kompressionsstrümpfe tragen

Besonders bei Menschen, die viel stehen oder lange Reisen unternehmen, können Kompressionsstrümpfe wahre Wunder wirken. Sie üben von außen leichten Druck auf die Gefäße aus, fördern den Blutfluss und verhindern, dass sich Besenreiser und Krampfadern entwickeln oder verschlimmern.

Übergewicht vermeiden

Überflüssige Kilos belasten nicht nur die Gelenke, sondern auch die Venen. Ein gesundes Körpergewicht trägt daher entscheidend dazu bei, die Gefäße zu schonen und Besenreisern vorzubeugen. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Ballaststoffen unterstützt diesen Effekt zusätzlich.

Hitze und langes Sitzen meiden

Extreme Wärme wie in der Sauna oder durch heiße Bäder erweitert die Gefäße und kann bestehende Probleme verschlimmern. Auch langes Sitzen ohne Bewegung im Büro oder auf Reisen erhöht das Risiko. Hier helfen kleine Bewegungspausen oder ein kurzes Beine ausschütteln, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen.

Fazit

Hausmittel wie Apfelessig sind bei Besnereisern deshalb so beliebt, weil sie günstig, einfach in der Anwendung und nahezu frei von Nebenwirkungen sind. Zusammenfassend lässt sich sagen: Apfelessig ist kein Wundermittel, doch viele Betroffene haben gute Erfahrungen gemacht. Mit etwas Geduld und konsequenter Anwendung kann er eine sinnvolle Unterstützung im Umgang mit Besenreisern sein. Allerdings sollte man sich bewusst machen, dass die Ergebnisse individuell unterschiedlich ausfallen können und ein sichtbarer Effekt nicht garantiert ist. Wer langfristig schöne und gesunde Beine behalten möchte, sollte außerdem auf vorbeugende Maßnahmen und unterstützende Pflegecremes setzen. 

 


 
Redaktion Hasepost
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