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Aktivistin: Iran erlebt kriegsähnliche Repression, Westen schweigt weiter

Die deutsch-iranische Menschenrechtsaktivistin Mariam Claren zeigt sich angesichts der Berichte über eine massive Tötungswelle im Iran tief enttäuscht von der internationalen Gemeinschaft. Während sie von kriegsähnlichen Zuständen und willkürlichen Erschießungen berichtet, kritisiert sie scharf die Reaktionen Deutschlands, Europas und der USA. Nach ihren Schilderungen wachse im Iran die Angst vor weiterer Gewalt, während politische Zusagen und Ankündigungen aus dem Ausland leere Versprechen blieben.

Die deutsch-iranische Menschenrechtsaktivistin Mariam Claren beschreibt die Lage im Iran als dramatisch. Die Nachrichten, die nur tröpfchenweise aus dem Land dringen, ließen die schlimmsten Befürchtungen wahr werden. „Die Stimmen aus dem Iran sagen einheitlich: Es ist noch viel schlimmer, als ihr denkt“, sagte die Tochter der deutsch-iranischen Architektin Nahid Taghavi, die vier Jahre lang im Teheraner Evin-Gefängnis einsaß, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben).

Berichte über kriegsähnliche Zustände

In den vergangenen Tagen habe Claren nach eigenen Angaben direkte Nachrichten aus dem Iran erhalten. Die Rede sei von kriegsähnlichen Zuständen und von wahllosen Erschießungen auf der Straße und an der Haustür. „Sie gehen von Haus zu Haus, nehmen alle fest, die teilgenommen haben. In einem Case haben sie nicht festgenommen, sondern an der Haustüre erschossen“, zitiert Claren einen ihrer Gesprächspartner aus dem Iran. Viele Menschen trauten sich demnach nicht mehr, das Haus zu verlassen. Die Straßen seien militarisiert, es herrsche quasi das Militär. Ein Gesprächspartner habe erklärt: „Wir haben Angst, beim Einkaufen erschossen zu werden.“

Schwere Vorwürfe gegen internationale Politik

Angesichts dieser Lage sei das Schweigen der internationalen Gemeinschaft nach den Worten von Claren umso enttäuschender. Die Äußerung von US-Präsident Donald Trump, inmitten der Proteste zu sagen: „Help is on the way“, sei unverantwortlich. Die Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), das Regime sei dem Ende geweiht, sei eine leere Floskel. Nicht nachvollziehbar sei aus ihrer Sicht auch das Verhalten Italiens, Frankreichs und Spaniens, eine EU-Terrorlistung der Islamischen Revolutionsgarde, also jene, die für die brutale Repression in Iran verantwortlich seien, zu blocken.

Alarmbereitschaft wegen US-Kriegsschiffen

Zusätzliche Verunsicherung lösen nach den Schilderungen von Claren Meldungen über US-Kriegsschiffe aus, die auf dem Weg seien und zu höchster Alarmbereitschaft führten. „Hat sich mal einer der Verantwortlichen überlegt, was dieses Katz-und-Maus-Spiel mit dem iranischen Volk macht? Wir wissen nicht, was die nahe Zukunft bringt, und welche geopolitischen Interessen siegen werden, aber eines ist klar: Niemandem geht es um das iranische Volk und ihr Recht auf Freiheit.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.
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