Die Uniklinik Aachen behandelt erstmals ein Opfer der Brandkatastrophe im schweizerischen Crans-Montana. Ein Patient wurde über das sogenannte Kleeblatt-System nach Deutschland gebracht und in das Schwerbrandverletztenzentrum der Klinik eingeliefert, wie dessen Leiter Justus Beier bestätigte.
Patient über Köln-Wahn nach Aachen verlegt
Die Uniklinik Aachen zählt nun ebenfalls zu den deutschen Spezialkliniken, die Opfer der Brandkatastrophe im schweizerischen Crans-Montana behandeln. Das bestätigte Professor Justus Beier, Leiter des dortigen Schwerbrandverletztenzentrums, gegenüber der „Rheinischen Post“.
Der Patient sei am Flughafen Köln-Wahn per Flugzeug angekommen und über das „Kleeblatt-System“ nach Aachen weitergeleitet worden, erklärte Beier der „Rheinischen Post“.
„Logistische Herausforderung“ bei der Versorgung
Beier sprach gegenüber der „Rheinischen Post“ von einer „logistischen Herausforderung“, die große Zahl von Opfern europaweit zu versorgen. Er geht davon aus, dass die Abgelegenheit des Schweizer Skiorts die Erstversorgung der Patienten deutlich erschwert habe.
Personelle Ausstattung als Problem
Auf die Frage, ob Deutschland gut aufgestellt sei für Geschehnisse in dieser Größenordnung, antwortete Beier in der „Rheinischen Post“: „Ja, das sind wir.“ Ein Problem sei allerdings die personelle Ausstattung solcher Schwerbrandverletztenzentren, die „in unserem Gesundheitssystem derzeit nicht vollumfänglich gegenfinanziert“ sei, so Beier in der „Rheinischen Post“.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .