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Bundesbankchef: Deutschland für Stromausfälle und Bargeldkrisen gewappnet

Bundesbankpräsident Joachim Nagel sieht seine Institution für Krisenlagen wie den jüngsten Stromausfall in Berlin gut gerüstet. Die Bundesbank habe demnach Vorkehrungen getroffen, um Zahlungsverkehr und Bargeldversorgung auch bei Ausfällen der Infrastruktur sicherzustellen und setzt dabei zunehmend auf digitale Lösungen.

Vorbereitung auf Krisenlagen

Bundesbankpräsident Joachim Nagel betonte gegenüber dem Tagesspiegel die Leistungsfähigkeit der Notfallstrukturen seiner Institution. „Ich kann Ihnen versichern, dass wir als Bundesbank sehr gut für solche Krisen gerüstet sind“, sagte Nagel dem Tagesspiegel. Der jüngste Stromausfall in Berlin habe verdeutlicht, wie wichtig robuste Systeme seien. Dieser Ernstfall habe deutlich gezeigt, dass Zahlungsverkehrssysteme zur kritischen Infrastruktur gehörten.

Nach Angaben von Nagel hat die Bundesbank verschiedene Vorkehrungen getroffen, um die Funktionsfähigkeit des Zahlungsverkehrs und die Bargeldversorgung zu sichern. „Unsere Filialen stellen im gesamten Bundesgebiet die Versorgung mit Bargeld sicher, und zwar jede in einem Radius von 75 Kilometern“, sagte Nagel dem Tagesspiegel. Alle Filialen würden über Notstromaggregate verfügen. In großen Filialen würden mehr als 100 Angestellte, in den kleineren um die 40 arbeiten. „Selbst wenn eine Filiale ausfällt, können wir im Krisenfall in ganz Deutschland Bargeld bereitstellen“, sagte Nagel dem Tagesspiegel.

Krisenübungen und Notfallkommunikation

Die Bundesbank bereitet sich nach Darstellung von Nagel systematisch auf Ernstfälle vor. „Es gibt nicht nur einen Ablaufplan, wir üben regelmäßig Krisenszenarien“, sagte Nagel dem Tagesspiegel. Für den Fall eines Netzausfalls stehe ihm spezielle Technik zur Verfügung. Er selbst habe ein Telefon mit Satellitentechnik, falls es zu einem Netzausfall komme. „Jeder in der Bundesbank weiß, was in einer Grenzsituation zu tun ist“, sagte Nagel dem Tagesspiegel.

Digitale Alternativen zum Bargeld

Nagel verwies zugleich auf strukturelle Abhängigkeiten von Bargeld in Ausnahmesituationen. Die Abhängigkeit von Bargeld in solchen Fällen hält er für hausgemacht. Man müsste „in Krisensituationen nicht abhängig vom klassischen Bargeld sein“, sagte Nagel dem Tagesspiegel. In diesem Zusammenhang warb er erneut für die Einführung eines digitalen Euro. „Wer möchte, wird ihn in seiner Wallet haben, also in einem digitalen Portemonnaie auf dem Handy“, sagte Nagel dem Tagesspiegel. Damit seien auch offline, also ohne Internetverbindung, Zahlungen möglich. „Der digitale Euro wird uns unabhängiger und resilienter machen“, sagte Nagel dem Tagesspiegel.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.
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