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TK-Chef fordert: Arbeitgeber sollen Krankheitsrisiken am Arbeitsplatz reduzieren

Der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas, hat Arbeitgeber in Deutschland zu mehr Verantwortung für die Gesundheit ihrer Beschäftigten aufgerufen. In der Diskussion um den Krankenstand kritisierte er zugleich die geplante Überprüfung der telefonischen Krankschreibung durch die Bundesregierung und bezeichnete diese Debatte als falsch gewichtet.

Arbeitgeber in der Pflicht

Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse (TK), betonte im Gespräch mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben) den Einfluss der Arbeitsbedingungen auf die Gesundheit. „Gerade Langzeiterkrankungen wie Depressionen oder Burn-Out hängen häufig auch mit der Arbeitszufriedenheit und Belastungen am Arbeitsplatz zusammen“, sagte Baas dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Hier können Arbeitgeber maßgeblich zur Gesundheit ihrer Beschäftigten beitragen.“

Nach Darstellung von Baas liegt ein wesentlicher Hebel bei den Unternehmen selbst. Die Betriebe könnten das Belastungspotenzial ihrer Mitarbeiter durch gezielte Verbesserungen der Rahmenbedingungen deutlich reduzieren, erklärte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Kritik an Fokus auf telefonische Krankschreibung

Dass die Bundesregierung die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung überprüfen will, hält Baas nach eigenen Angaben gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ nicht für angemessen. „Die Debatte um die telefonische Krankschreibung setzt den falschen Schwerpunkt und lenkt vom eigentlichen Problem ab“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Baas verwies darauf, dass vor allem Langzeiterkrankungen für einen Großteil der Ausfalltage verantwortlich seien. „Die Kurzzeiterkrankungen wie zum Beispiel Erkältungen, die mit einer telefonischen Krankschreibung festgestellt werden können, machen im Vergleich zu Langzeiterkrankungen einen wesentlich geringeren Anteil an den Gesamtfehltagen aus“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Zahlen der Techniker Krankenkasse

Nach Angaben der TK dauerten im Jahr 2024 rund 38 Prozent aller Krankmeldungen weniger als vier Tage, machten aber nur 6,9 Prozent aller Fehltage aus. „Demgegenüber entfallen auf die 3,5 Prozent der Krankmeldungen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen rund 45 Prozent der Gesamtfehlzeiten“, so Baas gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.
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