Bei dem Zugunglück im Süden Spaniens ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 39 gestiegen. Mehr als 152 Menschen wurden verletzt, viele von ihnen schwer, und die Zahl der Toten könnte nach Angaben der Behörden weiter steigen. Das Unglück ereignete sich nahe der Gemeinde Adamuz bei Córdoba, als zwei Hochgeschwindigkeitszüge auf benachbarten Gleisen kollidierten. Die Ursache des Unfalls ist bislang unklar und soll in einer Untersuchung geklärt werden.
Mindestens 39 Tote und über 150 Verletzte
Bei dem Zugunglück vom Sonntagabend im Süden Spaniens ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 39 Menschen gestiegen. Mehr als 152 Personen wurden den offiziellen Angaben vom Montag zufolge verletzt, davon befinden sich 48 im Krankenhaus, 13 auf der Intensivstation. Der spanische Verkehrsminister Óscar Puente erklärte, dass die Zahl der Todesopfer noch nicht endgültig sei und weiter steigen könne.
Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge
Das Unglück ereignete sich nahe der Gemeinde Adamuz bei Córdoba, als ein Iryo-Hochgeschwindigkeitszug der italienischen Gesellschaft Trenitalia entgleiste und auf das benachbarte Gleis geriet. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Hochgeschwindigkeitszug von Renfe. Beide Züge waren mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, der Iryo-Zug von Málaga nach Madrid und der Renfe-Zug von Madrid nach Huelva.
Unfallursache noch unklar
Die Ursache des Unfalls ist bislang noch unklar. Der entgleiste Zug war erst seit 2022 in Betrieb und hatte seine letzte Inspektion vier Tage vor dem Unfall. Verkehrsminister Puente bezeichnete den Vorfall als „extrem seltsam“, da der Unfall auf einem geraden und kürzlich renovierten Streckenabschnitt geschah. Eine Untersuchung soll die genauen Ursachen klären.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .