Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Ferda Ataman, fordert von der Bundeswehr ein entschiedeneres Vorgehen gegen sexuelle Belästigung und Diskriminierung in der Truppe. Andernfalls sieht sie nicht nur die Rechte der Beschäftigten, sondern auch die Bemühungen um die Gewinnung junger Menschen für den neuen Wehrdienst gefährdet.
Forderung an die Bundeswehr als Arbeitgeberin
Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes Ferda Ataman hat die Verantwortlichen in der Bundeswehr aufgefordert, entschieden gegen sexuelle Belästigung und Diskriminierung in der Truppe vorzugehen. „Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist verboten und eine Form von Diskriminierung“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben). „Ich erwarte hier von der Bundeswehr, was für jeden anderen Arbeitgeber gilt: Sie muss ihre Beschäftigten vor Belästigung schützen“, so Ataman weiter gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Auswirkungen auf den neuen Wehrdienst
Ataman warnte zudem davor, dass sonst auch die Rekrutierung junger Menschen im Rahmen des neuen Wehrdienstes erschwert werde. „Sexuelle Belästigung und Diskriminierung sind nicht nur dienstwidrig, sondern schaden auch dem Ansehen der gesamten Streitkräfte, die gerade jetzt junge Menschen für den Wehrdienst gewinnen wollen“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Eine Kultur des Wegsehens darf es daher nicht länger geben“, erklärte Ataman gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .