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Bio-Umsatz auf Rekordhoch, deutsche Produktion stagniert

Der Markt für Bio-Lebensmittel in Deutschland erlebt einen anhaltenden Boom und hat 2025 ein neues Rekordniveau erreicht. Der Umsatz mit Öko-Lebensmitteln stieg um acht bis zehn Prozent auf mindestens 18,3 Milliarden Euro, wie aus Zahlen des Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) hervorgeht, über die die „Welt“ berichtet. Zugleich kann die heimische Produktion mit der dynamisch wachsenden Nachfrage immer weniger Schritt halten.

Rekordumsatz und optimistische Erwartungen

Auf der Landwirtschafts- und Ernährungsmesse Grüne Woche in Berlin sprach BÖLW-Vorstandsvorsitzende Tina Andres von einer deutlich gestiegenen Nachfrage nach Bio-Produkten. „Die Verbraucher greifen stark zu Bio“, sagte sie laut „Welt“. Der Verband rechne zudem mit weiterem, auch deutlichem Wachstum in den kommenden Jahren, heißt es in dem Bericht.

Nach den vom BÖLW veröffentlichten Zahlen ist der Umsatz mit Öko-Lebensmitteln im Jahr 2025 um acht bis zehn Prozent auf einen neuen Höchststand von mindestens 18,3 Milliarden Euro gestiegen. Damit setzt sich der Wachstumstrend im Bio-Segment fort, während andere Teile des Lebensmittelmarktes deutlich verhaltener zulegen.

Wachsende Nachfrage trifft auf stagnierende Produktion

Die dynamische Nachfrage wird für die Branche mit ihren fast 400.000 Beschäftigten zunehmend zur Herausforderung. Die heimische Produktion stagniert und kann mit dem sprunghaft steigenden Bedarf kaum noch mithalten. Laut einem Bericht des Deutschen Bauernverbandes war die Umstellungsbereitschaft in der Landwirtschaft 2025 erneut „äußerst verhalten“.

Den letzten Zahlen zufolge bewirtschaften rund 36.000 Betriebe Flächen in einer Größenordnung von knapp zwei Millionen Hektar nach den entsprechenden Öko-Standards. Während die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln kontinuierlich zulegt, bleibt das Wachstum der ökologisch bewirtschafteten Flächen damit deutlich hinter der Marktentwicklung zurück.

Strukturelle Spannungen im Bio-Sektor

Die Angaben des Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), über die die „Welt“ berichtet, und der Bericht des Deutschen Bauernverbandes zeichnen gemeinsam das Bild eines Marktes, der auf der Nachfrageseite stark expandiert, auf der Angebotsseite jedoch an Grenzen stößt. Die Branche mit fast 400.000 Beschäftigten steht damit vor der Aufgabe, die steigenden Umsätze mit einer stagnierenden heimischen Produktion in Einklang zu bringen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.
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