SPD-Vorsitzende Bärbel Bas hat eine Kanzlerkandidatur bei der nächsten Bundestagswahl ausgeschlossen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ erklärte sie, dass sie für die Spitzenkandidatur der SPD nicht zur Verfügung stehe. Damit rückt Co-Vorsitzender Lars Klingbeil stärker in den Fokus, während zugleich über alternative Kandidaten aus der Partei spekuliert wird.
Bas schließt eigene Kanzlerkandidatur aus
Die SPD-Vorsitzende Bärbel Bas hat deutlich gemacht, dass sie nicht Kanzlerkandidatin ihrer Partei werden will. Auf die Frage des „Stern“, wer Kanzlerkandidat der SPD bei der nächsten Bundestagswahl werde, antwortete Bas: „Ich nicht.“ (Quelle: „Stern“)
Bas geht damit frühzeitig einer möglichen Rivalität mit ihrem Co-Vorsitzenden Lars Klingbeil aus dem Weg. In Parteien, die nicht den amtierenden Kanzler stellen, haben traditionell die Parteivorsitzenden den ersten Zugriff auf eine Kanzlerkandidatur. Damit würde es derzeit auf Klingbeil zulaufen.
Schwächer Rückhalt für Klingbeil
Da Klingbeil nach seinem schlechten Wahlergebnis auf dem letzten Parteitag als geschwächt gilt, kommen auch andere Kandidaten infrage. Genannt wird insbesondere Verteidigungsminister Boris Pistorius. Er ist in den Umfragen weiterhin der populärste SPD-Politiker.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .