Die Bundesregierung ordnet den linksextremen „Vulkangruppen“ seit 2011 mindestens 13 Sabotageakte gegen kritische Infrastruktur in Berlin und Brandenburg zu. Laut einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine schriftliche Frage des AfD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Münzenmaier sieht die Regierung eine anhaltende Gefahr insbesondere für Energieversorgung und Personenverkehr.
Mindestens 13 Anschläge seit 2011
Aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine schriftliche Frage des AfD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Münzenmaier, über die die „Welt“ berichtet, geht hervor, dass die Bundesregierung die linksextremen „Vulkangruppen“ für mindestens 13 Sabotageakte seit dem Jahr 2011 verantwortlich macht. Die Anschläge richteten sich demnach gegen Bahn-, Energie- und Telekommunikationsinfrastruktur sowie Industrieunternehmen im Raum Berlin und Brandenburg.
Zuletzt hatte sich Anfang Januar 2026 eine „Vulkangruppe“ zu einem Brandanschlag auf Strominfrastruktur im Südwesten Berlins bekannt. Infolge der Tat waren nach Behördenangaben zeitweise bis zu 100.000 Menschen ohne Strom. Nach offiziellen Angaben handelte es sich um den größten Stromausfall in Berlin seit dem Zweiten Weltkrieg. Wegen der besonderen Bedeutung des Falls hat Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen.
Warnung vor anhaltender Gefahr
Die Bundesregierung warnt in ihrer Antwort vor einer anhaltenden Gefahr für die kritische Infrastruktur. Energieversorgung und Personenverkehr seien aufgrund ihrer „immanenten Vulnerabilität“ und des hohen potenziellen Schadensausmaßes besonders gefährdet und stünden im Fokus linksextremistisch motivierter Täter.
AfD-Abgeordneter Münzenmaier kritisiert in diesem Zusammenhang: „Es wird Zeit, dass die Bundesregierung die Gefahr, die vom gewaltbereiten Linksextremismus ausgeht, endlich ernst nimmt und es nicht nur bei verbalen Ankündigungen belässt.“ Der Fahndungsdruck auf Gruppierungen wie die Vulkangruppen müsse erhöht werden.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .