Der Dax ist mit leichten Kursgewinnen ins neue Börsenjahr gestartet. Der Leitindex schloss am Freitag bei 24.539 Punkten und lag damit 0,2 Prozent über dem Vortagesschluss. Begleitet wurde das schwankungsreiche Geschehen von steigenden Gaspreisen, sinkenden Ölnotierungen und einem etwas schwächeren Euro.
Schwankungsreicher Handelsauftakt im Dax
Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Dax mit 24.539 Punkten berechnet, was einem Plus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss entspricht. Nach einem freundlichen Start fiel der Index bis zum Mittag, legte am Nachmittag zunächst wieder zu und rutschte anschließend vorübergehend ins Minus, bevor er den Handel letztlich im Plus beendete.
Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets, ordnete die Entwicklung ein: „Nach 23 Prozent Plus im vergangenen Jahr ist der Dax auch mit leichten Kursgewinnen ins neue Börsenjahr gestartet“, kommentierte sie laut CMC Markets. Die Aussagekraft des Handelstages schränkte sie zugleich ein: „Die Aussagekraft dieser Entwicklung ist allerdings nur begrenzt, denn an einem Freitag zwischen Neujahr und dem anstehenden Wochenende dürften von den großen institutionellen Investoren nur wenige bereits den Weg in ihre Büros und an die Handelsbildschirme gefunden haben. Die Karten an der Frankfurter Börse werden am Montag neu gemischt, wenn das Handelsvolumen wieder in Richtung der statistischen Durchschnitte steigt, von denen es sich in den vergangenen zwei Feiertagswochen doch deutlich entfernt hat“, erklärte sie weiter, ebenfalls laut CMC Markets.
Gewinnmitnahmen und Tagesverlierer im Dax
Romar beobachtete zudem ein wiederkehrendes Muster im Handel: „Ein Muster hat sich allerdings wie schon in den letzten Tagen des Jahres 2025 auch im heutigen Handelsverlauf wieder gezeigt“, so Romar laut CMC Markets. „Die dynamische Rally nach dem Start über 24.660 Punkte wurde gleich wieder abverkauft, was für eine anhaltend hohe Bereitschaft zu Gewinnmitnahmen spricht. Ohne positive Impulse aus der Realwirtschaft dürfte sich der Dax weiterhin schwer tun, das Allzeithoch nicht nur anzulaufen, sondern auch zu überwinden.“
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von MTU und RWE an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Am Tabellenende fanden sich die Aktien von SAP sowie der Rückversicherer Hannover Rück und Münchener Rück wieder.
Energiemärkte und Euro unter Beobachtung
Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 29 Euro und damit drei Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis entwickelte sich dagegen rückläufig. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 60,26 US-Dollar, das waren 59 Cent oder 1,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Auch die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich schwächer. Ein Euro kostete am Freitagnachmittag 1,1747 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8513 Euro zu haben.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .