HASEPOST
 
HASEPOST

AfD-Spitzenkandidat plant radikalen Umbau von Ministerien und Rundfunk

Der AfD-Spitzenkandidat zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, kündigt im Fall einer Regierungsübernahme einen tiefgreifenden Umbau der Landesregierung an. Ministerien und Landesbehörden sollen zusammengelegt oder abgeschafft, der öffentlich-rechtliche Rundfunk radikal verkleinert und die Schulpflicht in ihrer bisherigen Form beendet werden.

Geplante Umstrukturierung der Landesregierung

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund will nach eigenen Angaben im Falle einer Regierungsübernahme in Sachsen-Anhalt mehrere Ministerien und Behörden abschaffen. „Die Landesregierung werden wir deutlich verschlanken“, sagte er dem „Spiegel“. Ein bis zwei Ministerien sollten „durch sinnvolle Zusammenlegungen“ wegfallen. Zudem wolle er bei den Behörden des Landes kürzen.

Besonders kritisch äußerte sich Siegmund zur Landesenergieagentur, die für Energieeffizienz und Ressourcenschonung zuständig ist. Über diese sagte er dem „Spiegel“: „Braucht niemand.“

Pläne für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Neben der Landesverwaltung nimmt Siegmund auch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ins Visier. Laut eigenen Angaben plant er, diesen durch höchstens zwei Sender zu ersetzen. Diesen Sendern sollen Meinungsäußerungen aller Art verboten sein. Der von ihm als „Grundfunk“ bezeichnete öffentlich-rechtliche Rundfunk dürfe dann, so sagte er dem „Spiegel“, „ausschließlich sachlich berichten“.

Schulpflicht und Migrationspolitik im Fokus

Schon zuvor hatte Siegmund radikale Pläne publik gemacht. So wolle er als Regierungschef die allgemeine Schulpflicht in ihrer bisherigen Form abschaffen und unter Migranten „die Spreu vom Weizen trennen“. Es gehe dabei nicht bloß um Sachsen-Anhalt: „Das große Ziel ist es, das ganze Land wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen.“

Konkretere Angaben zu den geplanten Maßnahmen machte Siegmund bislang nicht. Dem „Spiegel“ sagte er: „Was wir im Detail genau anpacken werden, wird derzeit in den zuständigen Gremien unserer Partei beraten.“

Der 35-Jährige hat nach eigenen Angaben Chancen, erster Ministerpräsident seiner in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuften Partei zu werden. In Umfragen liegt die AfD derzeit bei etwa 40 Prozent.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
Hasepost Redaktion
Hasepost Redaktionhttps://www.hasepost.de/about/
Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.
Hallo Welt
Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

  

   

 

Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion