US-Präsident Donald Trump bestätigte, dass US-Streitkräfte ein Boot in internationalen Gewässern vor Venezuela beschossen hätten, bei dem sechs Menschen getötet wurden. Die Regierung stuft die Beteiligten als „Narkoterroristen“ ein, während die UN frühere Angriffe als außergerichtliche Hinrichtungen kritisiert.
Die US-Regierung betont, dass Geheimdienstinformationen auf eine Verbindung des Bootes zu Drogenhandelsnetzwerken hindeuten. Trump veröffentlichte ein Video der Explosion, doch offizielle Beweise für den Transport von Drogen wurden bislang nicht vorgelegt, wie firstpost.com berichtet. Die Regierung behandelt mutmaßliche Schmuggler als illegale Kämpfer, die mit militärischer Gewalt bekämpft werden sollen, heißt es in scmp.com.
Rechtliche Kontroversen
Die Vereinten Nationen haben frühere Angriffe auf kleine Boote als außergerichtliche Hinrichtungen verurteilt, wie theguardian.com dokumentiert. Ehemalige US-Militärjuristen argumentieren zudem, dass die rechtliche Begründung der Regierung den Anforderungen des Kriegsrechts nicht genüge, wie theglobeandmail.com schreibt.
Häufigkeit der Angriffe
Der jüngste Vorfall markiert den fünften tödlichen Angriff auf ein verdächtiges Boot in den letzten Wochen. Insgesamt sind dabei 27 Menschen ums Leben gekommen, wie elpais.com angibt. Der Angriff folgte kurz nach einer gescheiterten Senatsabstimmung, die die Befugnisse der Regierung hätte einschränken sollen, wie washingtonpost.com berichtet.
Internationale Reaktionen
Die UN hat die US-Kampagne gegen mutmaßliche Drogenboote scharf kritisiert. Beamte betonen die Notwendigkeit internationaler Standards bei der Anwendung militärischer Gewalt in solchen Fällen, wie theguardian.com beschreibt.
„Keine US-Kräfte wurden verletzt“, erklärte Trump nach dem Vorfall.
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