In der Debatte über vermehrte Drohnensichtungen in Deutschland ruft der Linken-Vorsitzende zu Augenmaß auf. Er empfiehlt, Drohnen zu stören statt abzuschießen, lehnt Einsätze der Bundeswehr im Innern ab und plädiert für Investitionen in elektronische Störtechnik; die Urheberschaft könne auch in Russland liegen, doch sei die Polizei gefordert.
Drohnen stören statt abschießen
Linken-Vorsitzende Jan van Aken hat eine zurückhaltende Strategie im Umgang mit Drohnen befürwortet. Man solle die Drohnen „lieber stören als abschießen“, sagte er der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv am Montag. Dies konkretisierte er mit dem Hinweis: „Also nicht die Bundeswehr rufen, die mit einer Rakete drauf schießt, sondern mit diesen elektronischen Störsendern die Kommunikation hemmen oder die Motoren lahmlegen.“, sagte er der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv am Montag.
Er räumte ein, dass dazu noch weitere technische Forschung notwendig sei. Für den Linken-Chef ist das aber gut angelegtes Geld, das man gewinnen könnte, indem man bei der Anschaffung von Panzern für die Bundeswehr spart.
Ablehnung von Bundeswehr-Einsätzen im Innern
Zudem sprach sich van Aken strikt gegen den Einsatz der Bundeswehr aus. Er wolle nicht, dass die Bundeswehr an jedem deutschen Flughafen stehe. „Wir müssen strikt trennen zwischen Bundeswehr im Äußeren, Polizei im Inneren“, sagte er der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv am Montag. Das müsse als Lehre aus dem Dritten Reich gelten.
Unklare Urheberschaft
Zur Urheberschaft der Drohnensichtungen wollte van Aken nicht ausschließen, dass der Verdacht gegen Russland begründet ist. Grundsätzlich müsse aber Polizeiarbeit geleistet werden.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .