Berlins Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) kritisiert Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für die von ihm angestoßene Debatte über Änderungen des Sozialsystems als „sozialen Sprengstoff“. Sie bezeichnet die Debatte als „sehr gefährlich“ und fordert statt Kürzungen neue Einnahmen, etwa durch das Schließen von Schlupflöchern im Erbschaftssteuerrecht, was bis zu 20 Milliarden Euro bringen könne.
Kritik an Sozialdebatte
Berlins Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) wirft Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor, die von ihm angestoßene Debatte über Änderungen des Sozialsystems berge „sozialen Sprengstoff“, sagte sie dem „Tagesspiegel“. „Ich halte die von Friedrich Merz angefachte Debatte für sehr gefährlich“, sagte sie dem „Tagesspiegel“ mit Blick auf die Äußerungen des Bundeskanzlers, wonach Deutschland sich das aktuelle System nicht mehr leisten könne.
„Das ist sozialer Sprengstoff, weil es aus meiner Sicht nicht vermittelbar ist, dass wir für manche Bereiche viel Geld haben, aber Sozialleistungen gekürzt werden sollen“, so Kiziltepe dem „Tagesspiegel“. Es sei nicht vermittelbar, viel Geld für Verteidigung auszugeben, und zugleich Sozialleistungen zu kürzen. Die Politik müsse beides in Balance halten. „Herr Merz sollte nicht nach unten treten, sondern auch mal nach oben schauen“, sagte die SPD-Politikerin dem „Tagesspiegel“.
Vorschläge für zusätzliche Einnahmen
Die Bundesregierung müsse neue Einnahmen generieren und etwa Schlupflöcher im Erbschaftssteuerrecht schließen. Dabei könnten bis zu 20 Milliarden Euro an Einnahmen generiert werden, sagte Kiziltepe.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .