CSU-Chef Markus Söder sieht seine Aktivitäten in sozialen Netzwerken als zentrale Antwort auf die digitale Präsenz der AfD und betont die Bedeutung von Social Media für politische Kommunikation. In einem Interview mit dem „Spiegel“ unterstrich Söder die Notwendigkeit, demokratische Kräfte online sichtbar zu machen und präsent zu sein. Söder wies zudem den Vorwurf des Populismus zurück und hob die Mischung aus politischen und privaten Inhalten hervor.
Politische Auseinandersetzung im Netz
CSU-Chef Markus Söder betrachtet seine Social-Media-Aktivitäten als Bestandteil der politischen Auseinandersetzung mit der AfD. „Die AfD ist im Netz sehr präsent, da müssen wir dagegenhalten“, sagte Söder dem „Spiegel“. „Es lohnt sich, gegen Antidemokraten in den Wettbewerb zu gehen. Sie zu ignorieren, wäre die schlechteste Reaktion“, so Söder gegenüber dem Nachrichtenmagazin.
Bedeutung von Social Media für Politik
Laut Markus Söder stellt Social Media einen neuen Kommunikationsweg für Politik dar. „Social Media ist ein neuer Kommunikationsweg für Politik“, sagte Söder dem Nachrichtenmagazin. „Wir dürfen ihn nicht den radikalen Kräften allein überlassen. Auch die demokratischen Kräfte müssen auf Social Media präsent sein.“ Ziel sei es, die Basis für die Wahrnehmung politischer Inhalte zu verbreitern. Söder sagte weiter: Er nutze „jede Möglichkeit, zu kommunizieren“, sowohl digital als auch analog. Für die Zukunft prophezeit er: „In der Zukunft könnte Social Media die anderen Kanäle als Informationsquelle dominieren.“
Reichweite, Inhalte und Selbstverständnis
Nach eigenen Angaben hat Markus Söder im ersten Halbjahr 2025 rund 306 Millionen Onlinekontakte generiert. Dabei poste er zu 70 Prozent politische Inhalte, 30 Prozent der Beiträge behandelten andere Themen aus seinem Leben. „Die Mischung macht’s“, führt Söder aus. „Als Politiker ist man für politische Aussagen verantwortlich, aber auch für die Akzeptanz der Persönlichkeit.“
Gegen den Vorwurf, populistisch zu agieren, verwahrt sich Markus Söder: „Populistisch ist es, Stimmungen zu missbrauchen.“ Er betont: „Was ich mache, ist populär und nicht gekünstelt. Es ist Söder pur.“ Zu den Inhalten sagte er: „Ich bin Mainstream – beim Essen, beim Musikgeschmack oder bei Filmen.“
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .