Bundesverkehrsminister Schnieder (CDU) hat strukturelle Reformen bei der Deutschen Bahn angekündigt. Hintergrund sind die aus seiner Sicht unbefriedigenden Ergebnisse der heute vorgestellten Halbjahresbilanz des Konzerns, insbesondere mit Blick auf die Pünktlichkeitswerte. Schnieder betonte die Notwendigkeit tiefgreifender Veränderungen und stellte eine Gesamt-Strategie für die Bahn in Aussicht, die bis zum Sommerende vorliegen soll.
Unzufriedenheit mit Pünktlichkeitswerten
Bundesverkehrsminister Volker Schnieder (CDU) hat sich enttäuscht über die aktuelle Halbjahresbilanz der Deutschen Bahn geäußert. Im Gespräch mit den „Tagesthemen“ am Donnerstag sagte er: „Wir sind natürlich unzufrieden mit den Pünktlichkeitswerten, die dort erzielt werden, das muss sich unbedingt bessern.“ Schnieder betonte, dass die Bahn mittel- bis langfristig wieder auf Pünktlichkeitswerte „jenseits der 80 Prozent“ kommen müsse.
Ursachen und Maßnahmen
Laut Volker Schnieder habe die derzeitige Unzuverlässigkeit der Deutschen Bahn verschiedene Ursachen. Dabei nannte der CDU-Politiker sowohl betriebliche Abläufe als auch die Infrastruktur des Konzerns. Ziel sei es, mithilfe von Investitionen den Betrieb weniger störanfällig zu gestalten. Einen konkreten Zeitpunkt, bis wann die Verbesserungen bei der Pünktlichkeit erreicht werden sollen, nannte Volker Schnieder nicht. Er erklärte: „Mit jeder beendeten Maßnahme werde das Netz in einem besseren Zustand sein und sich damit auch die Pünktlichkeitswerte verbessern können. Das auf ein Jahr genau einzuschränken, ist unseriös vorherzusehen. Aber es kann nicht bei dem jetzigen Wert bleiben. Der muss sich deutlich steigern.“ Die Aussagen von Volker Schnieder wurden den „Tagesthemen“ zufolge gemacht.
Reformen und Gesamt-Strategie geplant
Weiter kündigte Bundesverkehrsminister Volker Schnieder eine umfassende Gesamt-Strategie für die Deutsche Bahn an, die bis zum Ende des Sommers vorgelegt werden soll. „Es brauche an vielen Stellen im Konzern Veränderungen“, betonte Volker Schnieder laut „Tagesthemen“. Die geplante Gesamt-Strategie werde auch Personalstrukturen berücksichtigen. „Uns schwebt vor, dass wir eine schlankere Aufstellung dort bekommen, dass wir mehr Kompetenz auch in die Aufsichtsgremien uns hineinholen. Dass die Steuerung der Bahn, durch den Eigentümer, durch den Aufsichtsrat, besser passieren kann“, sagte der Minister.
Alle Zitate und Informationen stammen aus den „Tagesthemen“.
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