Die Vorsitzende des Tourismusausschusses im Bundestag, Anja Karliczek (CDU), fordert von der Bundesregierung Maßnahmen, um Flugreisen in Deutschland wieder günstiger zu machen. Sie kritisiert insbesondere hohe Gebühren an deutschen Flughäfen im Vergleich zu anderen Ländern sowie die aktuelle Luftverkehrsteuer. Karliczek sieht darin eine Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Flughäfen und den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Forderung nach günstigeren Flugreisen
Anja Karliczek (CDU), Vorsitzende des Tourismusausschusses des Bundestages, hat die Bundesregierung dazu aufgerufen, die Flugreisen für Passagiere in Deutschland wieder preiswerter zu gestalten. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe) erklärte Karliczek: „Es kann nicht sein, dass deutsche Flughäfen vier- bis fünfmal teurere Gebühren verlangen als zum Beispiel Flughäfen in Spanien und der Türkei.“ Sie forderte ein Umdenken bei der Gebührenstruktur an deutschen Flughäfen.
Kritik an Gebühren und Steuern
Anja Karliczek ergänzte, dass es das klare Ziel der Koalition sei, „die luftverkehrsspezifischen Steuern, Gebühren und Abgaben reduzieren zu wollen und die zum Mai 2024 erfolgte Erhöhung der Luftverkehrsteuer zurückzunehmen“, wie sie gegenüber der „Rheinischen Post“ ausführte. Die frühere Bildungsministerin betonte, dass sich mit diesen Schritten auch die Abwanderung von Fluglinien aus Deutschland aufhalten lasse.
Bedeutung für verschiedene Nutzergruppen
Im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ wies Anja Karliczek zudem darauf hin, dass es nicht nur um die Interessen von Touristen gehe. „Wir brauchen nicht nur für die Touristen, sondern auch für Geschäftsreisende oder den Messestandort Deutschland eine bessere Anbindung an die internationalen Drehkreuze“, so Karliczek.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .