Bei einer ursprünglich gegen den geplanten Zaun um den Görlitzer Park gerichteten Demonstration in Kreuzberg kam es am Samstagabend zu einem Stimmungsumschwung: Hunderte Teilnehmer riefen plötzlich anti-israelische Parolen. In einem Redebeitrag wurde Israel das Existenzrecht abgesprochen und das Selbstverteidigungsrecht infrage gestellt.
Demonstration gegen Park-Zaun wechselt Thema
Im Berliner Bezirk Kreuzberg ist eine Demonstration am Samstagabend, die sich zunächst gegen einen geplanten Zaun um den Görlitzer Park richtete, zeitweise in eine Anti-Israel-Kundgebung umgeschlagen. Hunderte Teilnehmer riefen laut Agenturangaben „Free Palestine“. In einem Redebeitrag wurde Israel offen das Existenzrecht abgesprochen. Zudem hieß es im selben Beitrag: Israel habe auch gar kein Selbstverteidigungsrecht, da es die Palästinenser unterdrücke. Die Zitate stammen aus den bei der Demonstration gehaltenen Reden und Sprechchören.
Ursprünglicher Anlass: Protest gegen geplanten Zaun
Zu der Veranstaltung aufgerufen worden war eigentlich zu einem sogenannten „Rave against the Zaun“. Der geplante Zaun um den überregional bekannten Görlitzer Park ist seit Jahren ein Zankapfel in der Hauptstadt. Der schwarz-rote Senat will die Grünanlage, die insbesondere auch als Drogenumschlagsplatz bekannt ist, stärker sichern und nachts abschließen. Dagegen ist die grüne Bezirksverwaltung.
Unterschiedliche politische Positionen
Während der Senat aus CDU und SPD für eine stärkere Sicherung des Parks eintritt, lehnt die grüne Bezirksverwaltung diese Pläne ab. Der Görlitzer Park spielt damit weiterhin eine zentrale Rolle in der Debatte um Sicherheit, Nutzung und gesellschaftliche Konflikte im öffentlichen Raum.
Die Information stammt aus einer Agenturmeldung.
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